W. S. – Ein Terrorist?

Da draußen lauert ein Wolf, er will mein Blut. Wir müssen alle Wölfe töten!
Josef Stalin

In der Silvesternacht, pünktlich um 0:00 Uhr, haben drei ukrainische Drohnen ein Cafe und ein Hotel in Chorky im Gebiet Cherson angegriffen.

Der Gouverneur des Gebietes Cherson Wolodymyr Saldo schrieb auf seinem Telegram-Kanal:

‼️EIN BLUTIGES VERBRECHEN DES KIEW-REGIMES

Letzte Nacht führte der Feind einen gezielten Drohnenangriff auf einen Ort durch, an dem Zivilisten das neue Jahr feierten.

Drei Drohnen griffen ein Café und ein Hotel an der Schwarzmeerküste in Chorly an.

Vorläufigen Berichten zufolge wurden mehr als 50 Menschen verletzt und 24 getötet. Die Zahlen werden noch überprüft… Viele verbrannten bei lebendigem Leibe. Ein Kind starb.

Dieses Verbrechen ist im Grunde vergleichbar mit dem Anschlag auf das Gewerkschaftshaus in Odessa (1).

Eine der Drohnen transportierte eine Brandmischung. Kiewer Militante benutzten diese Mischungen diesen Sommer, um unsere Felder in Brand zu setzen.

Jetzt haben sie vorsätzlich Menschen verbrannt.

So sieht der „Frieden“ aus, den Selenskyj angeblich anstrebt.

Besonders zynisch ist, dass der Angriff nach der Aufklärungsmission erfolgte – fast kurz vor Mitternacht.

Aufgrund des verheerenden Brandes konnten keine Menschen mehr gerettet werden. Erst am Morgen war das Feuer gelöscht.

Ärzte kämpfen nun um das Leben der Opfer.

Die Region Cherson trauert mit den Familien der Opfer. Jegliche notwendige Unterstützung wird geleistet.

Was kann man dazu noch sagen? Was wird diesem „Nicht-Präsidenten“ Wladimir Selenskij und den Kriegswilligen des Westens noch alles einfallen? Dies alles in der Zeit, in der Verhandlungen zum Frieden stattfinden.
Ich frage mich: Wie lange werden unsere Politiker diesem Treiben Selenskijs noch zusehen? Nach dem Drohnen-Angriff auf die Residenz des Präsidenten der Russischen Föderation nun dieser Anschlag auf Häuser mit Zivilisten. Frauen, Kinder und Männer.
Ich hoffe, dass diese Meldung auch in unseren Medien in irgendeiner Form erscheint. Es kann aber auch sein, dass es wieder heißt, dass Russland dies selbst inszeniert hat, um die „Friedensverhandlungen“ zu torpedieren.

1 Der Maidan-Putsch hat auch in Odessa stattgefunden. Im Gewerkschafts-Haus verbrannten 48 Menschen bei lebendigen Leib. Es wurden Menschen zu totegeprügelt, über 200 Menschen wurden schwer verletzt. Russland hat dies nicht vergessen, Russland kennt auch die Namen der Verantwortlichen für diese Taten.

Will W. S. sich retten?

„Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht.“

Moskau beschuldigt Kiew, in der Nacht vom 28. auf den 29. Dezember 91 Langstrecken-Drohnen auf Putins Staatsresidenz in der Region Nowgorod abgefeuert zu haben. In einer ersten Reaktion erklärte US-Präsident Donald Trump, er sei „schockiert und empört gewesen“. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wies den angeblichen Schlag gegen Putins Residenz in der Oblast Nowgorod zurück und warnte, dass Russland diese Behauptung nutzen werde, um Angriffe gegen die Stadt Kiew und die ukrainischen Regierungsgebäude zu rechtfertigen.

ISW-Analyse: Bisher keine Beweise für angeblichen Angriff auf Putin-Residenz
Für die Behauptungen aus Moskau, die Ukraine habe die Residenz von Kremlchef Wladimir Putin im Gebiet Nowgorod angegriffen, gibt es nach einer Analyse des Institute for the Study of War (ISW) bislang keine Beweise. In der Analyse heißt es dazu: Die Umstände dieses angeblichen Angriffs entsprächen nicht dem Muster der bislang beobachteten Beweise bei anderen Angriffen ukrainischer Streitkräfte auf russischem Gebiet.

Und so weiter, und so weiter …

Bis jetzt gab es keine Reaktionen der deutschen Regierungsspitze oder der EU. Die deutschen Medien richten sich nach dem, was Kiew von sich gibt. So lauten Meldungen:

  • ARD: Versuchter Angriff auf Putin-Residenz? Kiew widerspricht – Der ukrainische Präsident wies die Vorwürfe umgehend als Lüge zurück. Russland wolle mit den Anschuldigungen den Fortschritt bei den Gesprächen zwischen der Ukraine und den USA untergraben, sagte er.
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  • ZDF: Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij reagierte prompt auf die Vorwürfe und wies Lawrows Anschuldigungen als weitere russische Lüge zurück. Er erklärte, dass dies als Vorwand benutzt werde, um russische Schläge auf Regierungsgebäude in Kiew vorzubereiten.
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  • Der Spiegel: Angeblicher Angriff auf Putins Residenz – Selenskij bezeichnet russische Vorwürfe als ‚verdammten Schwachsinn‘
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  • Bild: Residenz angegriffen? Propaganda-Krieg um Putins geheimes Liebesnest

Somit ist alles klar. Die sogenannten Analysten (ISW) und die Medien wissen es: Russland lügt schon wieder. Ich frage mich, wie werden sich diese Medien verhalten, wenn der Krieg in der Ukraine zu Ende ist? Er wird beendet werden, und zwar dann, wenn der Generalstab der Ukraine kapituliert. Ist dann diese Kapitulation auch eine Lüge? Findet das in der Fantasie der beteiligten statt? Kommt dann die 180-Grad-Wende? Fragen über Fragen. Ich kommentiere das nun an dieser Stelle nicht mehr weiter.

W. S. – Wollte er Putin umbringen?

Die Kuh ist auf dem Eins, und der Schwanz ist nicht am Ufer
Dänisches Sprichwort abgewandelt

Vom 28. zum 29. Dezember 2025 haben 91 Langstrecken-Angriffs-Drohnen eine Residenz des Präsidenten der Russischen Föderation angegriffen. Die Residenz ist in Waldai Oblast Novgorod, dem Ort, an dem die jährlichen Gespräche des Waldai-Clubs stattfinden.

Selenskij hat laut Tagesschau vom 29. Dez. 2025 bestritten, dass es ukrainische Drohen gewesen seien. Die Willigen des Westens könnten nun auf die Idee kommen, dass es russische Drohnen gewesen sein könnten. Damit könnte ja Russland zu einem Gegenschlag motiviert sein. Nein, es waren keine russischen Drohnen, es waren ukrainische.

Diese Drohnen wurden zu einem Zeitpunkt abgefeuert, zu dem Selenskij bereits in den USA war. Der amerikanische Präsident hatte ihn zu Gesprächen eingeladen. Vorher war Selenskij noch in Kanada, er hat sich eine Zusage über 2,5 Milliarden Dollar abgeholt. Donald Trump war empört über diese Drohnen-Attacke.

Wie kommt Selenskij auf die Idee eine Residenz des Präsidenten der Russischen Föderation anzugreifen? Wladimir Selenskij hat zwar bereits am 25. Dezember – während des Weihnachtsfests – ganz unverhohlen seinen Todeswunsch gegenüber dem russischen Präsidenten ausgedrückt. Der Angriff ist nun der Beweis dafür, dass die Entscheidung über das Attentat auf Putin bereits damals von der Kiewer Clique getroffen wurde. Er sprach zwar den Namen Putin nicht aus, aber er konnte in diesem Zusammenhang nur Wladimir Putin meinen. Einige Tage später passiert es dann, Drohnen greifen eine Residenz an. Dies passiert in der Zeit, in der Selenskij auf die Einladung Trumps in den USA ist. Er ist in den USA, in einer Zeit, in der Trump sich um den Frieden bemüht. Ist dies nicht ein Schlag ins Gesicht Donald Trumps?

Selenskij denkt? Denkt er, dass er mit diesen Drohnen die Russische Föderation einschüchtern kann? Denkt er vielleicht, dass er damit eine günstigere Verhandlungsposition erreichen kann? Das wird er damit nicht erreichen. Mit diesem Dohnen-Angriff wird die Ukraine in den nächsten Tagen einem gewaltigen Gegenschlag ausgesetzt sein. Russland wird sicher nun auch seine Poition gegenüber der Ukraine überdenken. Das hat Selenskij erreicht. Er hat sich auf sehr dünnes Eis begeben. Es ist wie mit der Kuh, die aufs Eis geht und der Bauer muss sie retten. Selenskij wird niemand mehr retten können, auch nicht der Präsident der USA.

Selenskij und seine korrupte Clique muss nun beginnen ein Land zu finden, das sie aufnimmt, wenn in den nächsten Wochen die Oberbefehlshaber der Armee kapitulieren. Es wird keine Verhandlungen geben, nicht mit Selenskij oder den Willigen der Europäischen Union. Ich denke, der Präsident der USA weiß das. Der Präsident der Russischen Föderation hat es ihm sicher in Alaska und danach gesagt.

„Vom Abi an die Front“ – Die ARD als Söldnerwerber

„Niemand, der bei Verstand ist, zieht den Krieg dem Frieden vor; denn in diesem begraben die Söhne ihre Väter, in jenem die Väter ihre Söhne“
Herodot

Ein Sender der ARD bringt einen Jugendfilm online. Am 16.12.2025 unter dem Titel „Vom Abi an die Front“ und am 18.12.2025 auf YouTube mit dem Titel „Warum junge Deutsche freiwillig im Ukraine-Krieg kämpfen“. Dieses Video soll eine Berichterstattung über junge Deutsche in der Ukrainischen Armee sein.

Dieser sogenannte Jugendfilm ist ein Musterbeispiel dafür, dass dieses Video nicht nur eine Berichterstattung ist, sondern eine Werbung zum Eintritt in die ukrainische Armee. So empfinde ich dies, und ich denke, dass es nicht nur mir so geht, sondern vielen anderen, die dieses Video sehen. Das sind inzwischen schon sehr viele.
Der sogenannte Bericht erzählt von Abenteuerlust, es kommt auch Töten darin vor. Ich finde, eine beschönigende Berichterstattung, also auch eine Werbung für das kämpfen in einer fremden Armee, in der „Internationalen Legion“ und im „Azov International Battalion“ der ukrainischen Armee.

In der Reportage „Vom Abi an die Front“ begleiten die Y-Kollektiv-Reporter Samuel Häde und Patrick Enssle junge Deutsche über mehrere Monate in der Ukraine – und stellen die Frage: Was treibt sie an? Warum riskieren sie ihr Leben für ein fremdes Land? Noah ist einer von denen, um die es geht.
„Dass der Soldatenberuf in der Ukraine auch bedeutet, Menschen zu töten, ist Noah bewusst. Für ihn heiligt der Zweck die Mittel. Das ist jetzt, brutal gesagt oder zynisch gesagt, für den größeren Sinn, um die demokratische Weltordnung aufrechtzuerhalten“, sagt er (Hessenschau vom 17.12.2025). Ja, diese Aussage ist brutal und zynisch. Noah muss die „demokratische Weltordnung“ in der Ukraine verteidigen, wie wir Deutsche auch unsere Sicherheit am Hindukusch verteidigt haben. Nun ja, es ist ein Werbespot für Abiturenten (1).

„Wer sich der Armee anschließen will, kann sich online bewerben, etwa auf der Webseite der „Internationale Legion“ zur Verteidigung der Ukraine: https://ildu.mil.gov.ua/de/apply#apply-form. Auch bei der Spezialeinheit „Azov International Battalion“: https://www.azov.international/application-form. Darüber wird auch geschrieben: „Das Azov-Regiment gilt als Spezialeinheit In der Ukraine. In der Vergangenheit war es wegen rechtextremistischen Verbindungen umstritten. Eigenen Angab en zufolge grenzt sich die Einheit inzwischen klar davon ab“. Welch ein Hohn, Azov ist auch heute noch eine Nazi-Einheit, sie war es, die in Mariupol und an anderen Orten Kriegsverbrechen begangen hat. Sie wird nach dem Krieg dafür zur Rechenschaft gezogen werden, die Verantwortlichen sind bekannt.

Das deutsche Strafrecht stellt zwar nicht das Kämpfen für eine fremde Armee unter Strafe, aber dafür die Werbung dafür. In Paragraf 109h Strafgesetzbuch heißt es:
(1) Wer zugunsten einer ausländischen Macht einen Deutschen zum Wehrdienst in einer militärischen oder militärähnlichen Einrichtung anwirbt oder ihren Werbern oder dem Wehrdienst einer solchen Einrichtung zuführt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar
.

Also, ist dies Werbung für eine Fremde Armee? Sie hätten es doch so machen können wie im ersten Fall, dass in aller Breite dargestellt wird, wie dieser Deutsche zu dieser Nazitruppe gelangt ist, aber der Form nach eine Darstellung eingehalten wurde. „Wer sich der Armee anschließen will“ ist für mich eine Vermittlung von Informationen dafür, um Nachahmern eine Anweisung zu geben.

Für mich macht dieser Satz aus dem ganzen Bericht einen Werbefilm mit dem Ziel, dass junge Deutsche in diese verschiedenen ukrainischen Einheiten eintreten. Damit ein klarer Verstoß gegen § 109h StGB, finanziert mit zwangsweise erhobenen Gebühren. Das ist aber noch nicht alles: Mit dieser Straftat haften alle, die an der Entstehung und Veröffentlich beteiligt waren. Das betrifft in diesem Fall die Autoren Samuel Häde und Patrick Enssle, den Produktionsleiter Arnold Konerding, die beiden Redakteure Martina Laundardt (HR) und Nino Seidel (Radio Bremen), die Formatredakteurin Julia Rehkopf und die Sendeanstalten.

Sollte ich oder ein anderer zu dieser Straftat eine Anzeige bei der Staatsanwalt einreichen, kann ich mir nicht vorstellen, dass beim aktuellen Zustand der deutschen Justiz eine Strafverfolgung erfolgen wird. Wir reden hier zwar von drei Monaten bis 5 Jahren Haft, bei einem strafrechtlichen Urteil müsste auch noch die Reichweite bewertet werden. Wie schon geschrieben: Am 20.12.2025 waren es auf YouTube schon 364.244, die diesen Beitrag angesehen haben, die Zuschauer, die das ARD-Original angesehen haben, sind in dieser Zahl noch nicht einmal enthalten.

Ja, letzten Endes wird das wieder einmal egal sein, so wie Recht und Gesetz inzwischen so gut wie immer egal sind, wenn es um die Ukraine geht. Aber wer weiß, die Höchststrafe ist üblicherweise auch die Verjährungsfrist. Das bedeutet: Vom letzten Datum der Verfügbarkeit dieses Filmchens an (16.12.2027), fünf Jahre in die Zukunft gerechnet, kann wegen dieser Werbung für eine fremde Armee noch ein Verfahren eingeleitet werden.

Nur: Dass dieser plumpe Versuch der Werbung nicht so erfolgreich ist, wie sich das die Ersteller vielleicht vorgestellt haben, ändert nichts an der Strafbarkeit. Nun, mal sehen, wer hier als Erster eine Strafanzeige stellt. Einen Versuch wäre es zumindest wert. Schlimmstenfalls bekundet dann auch noch die Strafverfolgung wieder einmal ihre Blindheit – oder hat keine Zeit, weil man Nachrichten in sozialen Medien verfolgen muss, die über ukrainische Nazis aufklären, statt für die Internationale Legion oder für Azov International Battalion zu werben.

Noch einen Satz: Im Februar sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj im Interview mit dem Journalisten Piers Morgan, dass bislang 45.100 Soldaten getötet und etwa 390.000 verletzt worden seien. Unabhängig überprüfen lässt sich das kaum. Militär-Experten schätzen die Zahl jedoch deutlich höher ein. Der letzte Satz sagt alles, was sonst hier nicht gesagt werden darf, denn die ukrainischen Verluste, Tote und Verletzte, sind weitaus höher. Selenskij kennt scheinbar die wirklichen Zahlen nicht, oder er sagt diese Zahlen, um seine Geld- und Waffen-Geber nicht zu erschrecken oder zu verärgern.

1 Ich meine damit nicht Abiturenten, die ihr Abi machen um dann zu studieren, nach dem Studium sich eine Existenz aufbauen und etwas für sich und andere leisten.

Trump trifft Putin – Zwei Staatsmänner

Mit diesem Zitat von Erich Kästner meine ich nicht die beiden Staatsmänner, den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika Donald Trump und den Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin. Damit würde ich beide beleidigen. Wen ich damit meinen könnte, das überlasse ich Ihrer Fantasie, den Lesern dieses Beitrages. 

Ich habe das Treffen von Donald Trump und Wladimir Putin am 15. August von Anfang bis Ende life verfolgt. Donald Trump ging Wladimir Putin, von seinem Flugzeug kommend, auf dem Roten Teppich entgegen. Sie haben sich begrüßt, es war eine Herzlichkeit und Respekt zu sehen, wie wenn sich zwei Freunde begrüßen, die sich eine längere Zeit nicht gesehen haben. Der Umgang der beiden miteinander war nicht nur staatsmännische Freundlichkeit, sondern eine Begegnung auf Augenhöhe, ein Treffen der Präsidenten zweier Weltmächte.

Die Gespräche dieser beiden Männer dauerten drei Stunden, das geplante Essen ist ausgefallen. Das Treffen endete am Samstag gegen 1 Uhr (MEZ) mit einer kurzen Pressekonferenz von etwa 12 Minuten, ohne Fragen und Antworten. Wichtig war für mich die Pressekonferenz zum Abschuss dieses Treffens. Diese Pressekonferenz sagte das aus, wie das Gespräch der beiden verlaufen ist. Ich gehe nicht weiter darauf ein, machen Sie sich selbst ein Bild davon, das Video ist hier

In der Woche vor dem Treffen waren die Zeitungen voll von Artikeln und Kommentaren. Nicht nur die Zeitungen, auch die sogenannten „Öffentlich-Rechtlichen“ und privaten TV- und Radio-Stationen, haben sich mit unsachlichen, beleidigenden Beiträgen hervorgetan. Das war auch nicht anders zu erwarten. Darauf gehe ich hier nicht ein.

Bereits am Samstag haben sich dann alle mit „Berichten“ überschlagen. Wenn davor davon die Rede war, dass Trump und Putin nicht über die Köpfe Wladimir Selenskij und der Führer der NATO-Staaten hinweg Entscheidungen über die Zukunft der Ukraine treffen dürfen, so wird nun darüber geredet, dass es keine Ergebnisse aus dem Treffen zu erkennen gibt. Es ist immer so, dass „Nichtgefragte“ vorher und nachher sich so äußern.

Europäer in Alaska?

In Kriegszeiten ist die Wahrheit so wertvoll, dass sie von einer Schutztruppe aus Lügen bewacht werden muss.
Winston Churchill

Das Treffen der beide Präsidenten hat nun stattgefunden. Europäer waren nicht dabei, sie waren auch nicht zu diesem Treffen eingeladen worden. Nach den Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump und anderen aus seiner Delegation, war dieses Treffen nicht nur herzlich, sondern auch sehr konstruktiv. Das habe ich aus dem Interview Donald Trumps mit dem Fox-News-Moderator Sean Hannity entnehmen müssen, Video hier.

Donald Trump äußerte sich zu dem Treffen im Interview mit Sean Hannity:
„Es gibt noch keinen Deal. Die Ukraine muss noch zustimmen. Präsident Selenskij muss noch zustimmen, aber es ist eine schrecklicher Krieg, in dem er viel verliert, beide Seiten viel verlieren. Hoffentlich kann dieser Krieg zu einem Ende kommen, das wäre eine große Errungenschaft für sie. Nicht für mich, sondern für sie. Das Treffen war sehr herzlich. Er [Wladimir Putin] ist ein starker Mann, hart wie Stahl und so weiter. Aber das Treffen war ein sehr herzliches Treffen zwischen zwei Ländern und es ist gut, wenn sie sich gut verstehen. Ja, aber jetzt muss die Ukraine zustimmen. Vielleicht sagen sie Nein, weil Biden Geld wie Bonbons verteil hat, und auch Europa hat ihnen viel Geld gegeben. Wir haben ihnen 350 Milliarden Dollar gegeben. Europa hat ihnen zwar viel weniger gegeben, aber immer noch eine Menge: etwa 100 Milliarden Dollar“.

Sean Hannity: Angesichts der heutigen Lage: Was würden Sie Wladimir Selenskij raten? Was wäre Ihr Rat? Donald Trump: Machen Sie einen Deal.
Sean Hannity: Einen Deal machen?
Donald Trump: Ja, sie müssen einen Deal machen. Sehen sie, Russland ist eine Weltmacht und sie sind es nicht.

Diese Aussagen Donald Trumps sagt über den Verlauf des Treffens und der Gespräche mit dem russischen Präsidenten sehr viel, wenn nicht alles aus.

Dieses Treffen wurde von vielen wichtigen Staatsmännern der Welt begrüßt und sehr positiv bewertet. Nicht von einigen Präsidenten und Führern der Europäischen Union, und somit Mitglieder der NATO. Allen voran Friedrich Merz, der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, im Amt seit etwa 100 Tagen.

Am 13. August hatte Merz den nicht durch eine Wahl legitimierten Präsidenten der Ukraine Wladimir Selenskij eingeladen. Der Grund war eine Videokonferenz mit dem US-Präsidenten. Zu dieser Videokonferenz hatte Friederich Merz auch seine Kollegen aus Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen und Finnland eingeladen. Vergessen darf man nicht den derzeitigen NATO-Generalsekretär Rutte, die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und die EU-Außenbeauftragte Kaja Kalles. Merz und Kollegen wollten den US-Präsidenten davon abhalten mit dem Präsidenten Russlands einen Deal zu vereinbaren. Soweit bekannt ist, sei im Dialog mit Donald Trump Ursula von der Leyen und Kaja Kalles kein „Rederecht“ eingeräumt worden. Scheinbar hat Donald Trump die Meinung dieser Damen nicht im geringsten interessiert.

Friedrich Merz hat auch sicher versucht Donald Trump schmackhaft zu machen, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an diesem Treffen teilnimmt. Es sei nicht hinnehmbar, „dass über die Köpfe der Europäer, über die Köpfe der Ukrainer hinweg über Territorialfragen zwischen Russland und Amerika gesprochen oder gar entschieden wird“. Die Teilnahme Selenskijs konnte man sich nicht vorstellen, heute wissen wir, dass dies nicht der Fall war. Selenskij ist nach der Online-Konferenz nach London zu Starmer geflogen.

Donald Trump hat zum Schluss des Treffen mit Wladimir Putin davon gesprochen, dass sie sich wieder treffen werden. Wladimir Putin sagte auf Englisch: „See you in Moskwa“.

Putin am 15. August in Alaska II

Es wurde gesagt, dass etwas so Kleines wie das Flattern eines Schmetterlingsflügels letztendlich einen Taifun auf der halben Welt verursachen kann.
Chaos Theorie

Wladimir Putin, der Präsident der Russischen Föderation, wird sich mit Donald Trump, dem derzeitigen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, in Alaska treffen. Dies steht nun fest. Feststeht auch, dass es wichtig ist, dass die beiden Präsidenten zweier Weltmächte nicht nur telefonieren, sondern sich persönlich treffen und ernsthaft über die Probleme der Welt sprechen. Also nicht nur über die Ukraine.

Trump will den Krieg in der Ukraine beenden. Das sagt er immer wieder. Russland will seine Ziele erreichen (1). Diese Ziele sind weitreichend, sie sind Trump und den Leuten in den USA bekannt, die hinter Trump die Politik in den USA mitbestimmen. So war und ist es bei allen amerikanischen Präsidenten. Ich will nicht darauf eingehen, wer diese Leute sind.

Wenn Trump diesen Krieg in der Ukraine beenden will, dann muss er Russland entgegenkommen. Wie soll das aber gehen? Selenskij, die EU, Deutschland und vor allem Großbritannien, die NATO wollen an den Verhandlungen aktiv teilnehmen. Sie stehen auf dem Standpunkt, dass Russland zu den Grenzen von 2014 zurückkehren muss. Russland verlässt dann die Krim, den Donbass, Saporoschje und Cherson. Diese Gemeinschaft und Selenskij wollen nicht, dass die USA und Russland über das Ende des Krieges und ohne die Ukraine, und ohne sie verhandeln und beschließen.

Es werden mit Sicherheit bei diesem Treffen von Trump und Putin keine Beschlüsse gefasst. Weder über das Ende des Krieges in der Ukraine, noch was in der Welt verändert werden soll. Die USA hatte schon immer ein Auge auf die Bodenschätze, auf das Öl und Gas Russlands geworfen. Das war schon immer das Ziel der EU und der NATO-Mitglieder, in irgendeiner Form, an diese Schätze Russlands zu kommen. Nun, nachdem die USA gemerkt haben, dass mit dem Krieg in der Ukraine die Sicherheit Russlands mit diesen Mitteln nicht gefährdet werden kann, ist es an der Zeit, über friedliche Konsequenzen nachzudenken.
 
Nun können Trump und Putin sich in Alaska austauschen, wie und mit welchen Zugeständnissen der Krieg in der Ukraine beendet werden kann. Trump und Putin werden sich aber in der Hauptsache über die Zusammenarbeit beider Großmächte für die Zukunft Gedanken machen können. Dies ist dann auch schon ein großer Fortschritt. Der nächste Schritt ist dann, Chinas Präsidenten Xi Jinping in diese Runde einzubinden. Ich bin überzeugt, dass Putin sich bereits im Vorfeld mit Xi Jinping verständigt hat. Es ist undenkbar, dass diese Gespräche nicht stattgefunden haben. China und Russland sind nicht nur mit Freundschafts- und Wirtschafts-Verträge verbunden, sie sind auch mit Beistandsverträge verbunden.

Wir werden nun sehen, was Trump und Putin besprechen werden.

1  Über die Ziele Russlands in der Ukraine habe ich in meinem Beitrag vom 11. August 2025 „Putin am 15. August in Alaska ?“ geschrieben.

Putin am 15. August 2025 in Alaska?

„In der Politik passiert nichts zufällig. Wenn es doch passiert, war es so geplant“
Franklin D. Roosevelt nicht bewiesen

Der US-Präsident Donald Trump will sich mit Wladimir Putin, dem Präsidenten Russlands, in Alaska treffen. So die Presse-Berichte.

Ich frage mich: Was soll Wladimir Putin in Alaska? Trump will mit Putin über das Ende des Krieges in der Ukraine sprechen. Trump spricht schon lange über das Ende dieses Krieges, liefert aber immer noch Waffen und Geräte in die Ukraine. Wenn nicht die USA, dann die EU, und damit die NATO.

Die Ziele Russlands waren und sind noch immer: Die gesamte Befreiung der Gebiete Lugansk, Donezk, Saporoschje und Cherson von ukrainischem Militär. Diese Ziele sind noch nicht erreicht. Weiter braucht Russland für die dann befreiten Gebiete eine Pufferzone. Diese Pufferzone wird sich über weitere Gebiete, 100 bis 200 km bis zum Dnjepr, erstrecken. Ohne diese Pufferzone sind die befreiten Gebiete nicht sicher. Das Regime unter Selenskij, oder einem gleich gearteten Machthaber, wird sonst diese Gebiete weiterhin mit weitreichenden Waffen bekämpfen können.

Weitere Ziele sind die Entmilitarisierung und Entnazifizierung der gesamten Ukraine. Odessa wird von vielen ethnischen Russen bewohnt und hat den Hafen, in dem Waffen aus dem Westen angelandet werden können. Das wird Russland nach der Entmilitarisierung verhindern wollen. Im Odessaer Gewerkschaftshaus wurden zur Zeit des Maidan-Putsches 48 Menschen durch einen Brand tödlich verletzt oder davor zu Tode geprügelt. Russland kennt die Täter und hat diese Taten nicht vergessen. Odessa wird ein Teil dieser Pufferzone werden. Teile der russischen Armee sind heute im Bereich Sumy und Charkow. Auch diese Gebiete liegen in der Pufferzone. Wenn diese Ziele erreicht sind, werden die Pufferzone und die heute schon zu Russland gehörenden Gebiete etwa ein Drittel der Ukraine ausmachen.

Donald Trump weiß um die Ziele Russlands. Trump hatte in seiner ersten Amtszeit die Möglichkeit die Aktivitäten der USA in der Ukraine zu stoppen. Obama, bzw. Hillary Clinton, sein Vize-Präsident Joe Biden haben die Ukraine zu dem gemacht, was die Ukraine heute ist. Die heutigen Machthaber werden sind deshalb nicht die Verhandlungspartner Russland. Russland wird seine Ziele verfolgen bis sie erreicht sind. Donald Trump kann sich mit diesen Zielen nicht anfreunden, und auch aus der Sicht amerikanischer Politik-Zielen nicht akzeptieren.

Deshalb frage ich mich: Was soll das Treffen mit Donald Trump in Alaska?

Wenn dieses Treffen stattfindet, dann kann die Ukraine nicht das wichtigste Thema sein. Wichtig sind die schlechten Beziehungen der USA zu Russland und zu China. Nur diese drei Staatsmänner können zusammen die heutigen Probleme aus der Welt schaffen. Die Europäer sind dazu nicht willens, und damit auch nicht fähig dazu beizutragen. Die EU und GB wollen Russland und China mit Sanktionen zerstören. Welch ein Wahnsinn!