Friedrich Merz  -Der Geldvermehrer?

Wenn man einem Politiker Geld gibt, ist das genauso, als würde sich ein Hund einen Fleischvorrat anlegen.
Wolfgang Schmidl

Wie komme ich dazu, die Frage zu stellen, ob Friedrich Merz ein Geldvermehrer sei? War er nicht 2010 bis 2019  Aufsichtsrat der Privatbank HSBC Trinkhaus & Burkhardt, heute HSBC Deutschland, 2016 bis 2020 Aufsichtsratsvorsitzender bei BlackRock Asset Management Deutschland? Ja, den Aufsichtsratposten bei der Commerzbank AG darf man nicht vergessen.

Ja, Friedrich Merz hat dazu beitragen, dass diese Banken oder Vermögensverwalter anderer Leute Geld vermehrt haben. Es waren die Banken und BlackRock, nicht Friedrich Merz. Friedrich Merz hat als Aufsichtsratsmitglied aufgepasst, dass die Vorstände oder Geschäftsführer das auch richtig machen. Bei der Commerzbank AG hat das scheinbar nicht so gut funktioniert. Die Commerzbank AG ist beim Finanzcrash2008-2009 als Verliererin aufgeflogen, sie musste als „systemrelevante“ Bank mit einer „stillen Einlage“ von ca. 16 Milliarden vom Deutschen Staat gestützt werden. Diese „stille Einlage wurde 2013 zurückgezahlt. Aktuell (Stand Januar 2026) besteht die Verbindung zum Deutschen Staat noch in Form einer Aktienbeteiligung des Bundes (über den FMS) an der Commerzbank. Diese liegt derzeit bei etwa 12–16 % (je nach Quelle und genaue Aktualisierung leicht schwankend, zuletzt oft um 12,6–16,5 % genannt). Das ist aber keine Schuldenposition, sondern eine reine Eigenkapitalbeteiligung – der Bund ist also Miteigentümer, kein Gläubiger (1). Also bin ich als Steuerzahler Miteigentümer der Commerzbank AG. Das ist wirklich toll!

Als Vorsitzender des Atlantik-Brücke e. V, von  2009 bis 2019, hat Merz sicher kein Geld vermehrt. Die Atlantik Brücke e. V. ist bekanntlich die Brücke der Vereinigten Staaten von Amerika zu Europa. Die Mitglieder dieses Vereins wachen darüber, dass wir Europäer uns nicht zu viele Gedanken machen über unsere nicht vorhandene Souveränität. Dazu hatte auch Konrad Adenauer nach der Gründung dieser Brücke beigetragen (2). Wenn ich mir die Liste der Mitglieder und ehemaliger Vorsitzenden dieser Brücke ansehe, dann sind das alles „Atlantiker“. Sie pflegen die „Freundschaft“ zu unseren Besetzern, aber sie sind nicht dafür geeignet unsere Souveränität zu erhalten. Sie sonnen sich in der Gunst derer, die uns immer noch besetzen. Friedrich Merz ist ja auch ein Bewunderer Konrad Adenauers, sagt er.

Die HSBC Holding PLC war zwar nicht sein Arbeitgeber, das war die HSBC Deutschland als Aufsichtsrat. Die HSBC Holding PLC hat auch das Geld anderer vermehrt. Dafür musste sie aber auch Strafgebühren bezahlen, u. a. wegen Geldwäsche. Das waren ca. 4 Milliarden US-Dollar, mehr habe ich nicht gefunden (3).

Machen wir beim Geldvermehrer Schluss, reden wir später lieber über Schulden. Über Schulden, die wir, unsere Kinder und unsere Enkel zurückzahlen.

1   laut KI Grok.com
2   Atlantik-Brücke. V.  Mitbegründer Eric M. Warburg (Bankier, M.M. Warburg & Co). Als entscheidender Initiator von amerikanischer Seite gilt John J. McCloy (ehemaliger Hoher Kommissar für Deutschland, Chase Manhattan Bank, Council on Foreign Relations), der zwar kein formelles Gründungsmitglied war, aber maßgeblich die Gründung mit angestoßen hat. John J. McCloy war mit Ellen Zinsser verheiratet. Ellen Zinsser kam aus einer deutschstämmigen Familie. Sie war eine entfernte Verwandte (Cousine) von Auguste Zinsser, der Frau von Konrad Adenauer (KI Grok.com).
3  nachzulesen bei Wikipedia, Hinweis auf viele Zeitungsartikel und TV-Nachrichten, Lab News

Servus NATO, servus EU

„Krieg ist ein Ort, an dem junge Menschen, die sich nicht kennen und sich nicht hassen, sich gegenseitig töten, basierend auf Entscheidungen alter Menschen, die sich kennen und sich hassen, sich aber nicht gegenseitig töten… „
Paul Valéry

Mit der Ukraine und Georgien sollte die NATO-Osterweiterung vorläufig abgeschlossen werden. Mit dem Eintritt in die Europäische Union war auch der Eintritt in die NATO programmiert. Mit dieser Erweiterung sollte der Druck auf die Russische Föderation erhöht werden, und das weit vor 2014.

Diese Erweiterung der NATO und der EU ist nun nicht nur in weite Ferne gerückt, sondern auch beendet. Der Krieg in der Ukraine ist für den Westen verloren. Die gewählte Regierung in Georgien hat sich, trotz massiver Einflussnahme der EU und Deutschlands, dagegen entschieden (1).

Mit der Verabschiedung der neuen Nationalen Sicherheitsstrategie der Vereinigten Staaten von Amerika im November 2025, hat der Präsident der USA Donald Trump Amerika an Erste Stelle gestellt. Mit dieser geänderten Monroe-Doktrin ist Europa an Zweite, oder sogar an Dritte Stelle gesetzt. Die USA haben erkannt, dass der Krieg in der Ukraine gegen Russland nicht zu gewinnen ist. Donald Trump hat sich mit dem Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin vor dem Alaska-Treffen, bei dem Treffen und in den darauffolgenden Telefongesprächen verständigt.

Wladimir Putin hat Donald Trump seine Ziele erklärt: Entmilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine. Diese Ziele dienen dem Schutz der Gebiete, die seit dem Maidan-Putsch 2014 Angriffziele waren und mit den Referenden seit 2022 zur Russischen Föderation gehören: Der Donbass, also Lugansk und Donezk, Saporoschje und Cherson. Die Krim ist seit dem Referendum 2014 Teil der Russischen Föderation. Nachdem im März 2022 die Ukraine die in Istanbul ausgehandelten Friedenspapiere nicht ratifiziert hat, ging der bereits 2014 von der Ukraine begonne Krieg weiter. Nun geht es nicht nur um die genannten Gebiete, sondern auch um Charkow, Dnipro, Nikolajew und Odessa. Odessa auch deshalb, um zu verhindern, dass wie in der vergangen Monaten und Jahren, Waffen in großen Mengen weiter in die Ukraine gelangen. Damit ist dann auch eine ausreichend große Pufferzone erreicht.

Der amerikanische Präsident hat erkannt, dass er den russischen Präsidenten von diesen Zielen nicht abbringen kann, weder mit Argumenten, noch mit Androhung von Sanktionen oder militärischen Mitteln. Donald Trump musste verstehen, dass das Erreichen der von Wladimir Putin definierten Ziele für die Sicherheit und die Souveränität der Russischen Föderation lebensnotwendig sind. Die Eliten der EU und der NATO haben dazu eine andere Meinung. Sie wollen den Krieg in der Ukraine immer noch fortsetzen und auch gewinnen.

Donald Trump denkt auch an eine Ukraine danach. Er weiß, dass er von Russland nicht nur Uran für seine AKW weiter bekommen kann, sondern auch andere Rohstoffe. Diese Rohstoffe haben die USA in der Vergangenheit im Schlaf verfolgt. Die USA mussten einsehen, dass diese Rohstoffe nicht im Kampf zu erreichen sind. Es bleibt nur der friedliche Weg mit Handelsabkommen und US-amerikanischer Investoren. Investoren sind in Russland zu russischen Bedingungen willkommen. Wenn es für Donald Trump doch im Hintergrund um die alten Gründe, Beherrschung Russlands, gehen sollte, dann ist der Deep State hinter Trump, sehr schlecht beraten. Dieses Ziel ist nicht erreichbar für die USA oder der EU.

Den Europäern, ihren Eliten, ist diese Denkweise völlig fremd. Die NATO, allen voran der Generalsekretär Mark Rutte, predigt den Krieg von allen Kanzeln. Bei den europäischen Staatsmännern gehen Friedrich Merz, Emmanuel Macron und Keir Starmer voran. Sie wollen den Krieg in der Ukraine fortführen. Ich denke dabei an die drei blinden Mäuse, ein altes englisches Kinderlied. Ihre Kinder werden in der Ukraine nicht sterben. Europa lässt die Ukraine bis zum letzten wehrfähigen Ukrainer verbluten und sterben. Die ukrainischen Männer, die deshalb sterben werden, sind für die Ukraine, für die Zukunft der Ukraine verloren.

Haben Europas Eliten zu lange unter der Atlantik-Brücke geschlafen? Europa verzichtet endgültig in 2027 auf die letzten Lieferungen von Öl, LNG und Erdgas aus Russland. Europa kann nur dann gerettet werden, wenn die derzeitigen Eliten nicht mehr das Sagen haben. Dies wird bald der Fall sein. Europa stagniert, befindet sich im freien Fall. Europa wird sich erst dann wieder erholen, wenn die Konkurrenzfähigkeit mit ausreichender Energie, zu Preisen vor dem Ukraine-Konflikt, gesichert ist.

Die Europäer sind dabei aufzuwachen und sich mit zukünftigen Wahlen von den derzeitigen Eliten zu trennen. Dies wird nicht einfach sein. Die vergangenen und derzeitigen Eliten halten sich für die Neue Bürgerschaft. Sie klammern sich an ihre Ideologien wie an eine Religion, wie die Verhaltensweise des früheren Klerus (2).

1   Nach den Wahlen in Georgien im November 2024, haben Parlamentarier aus 8 EU-Ländern sich an den Demonstrationen gegen die gewählte Regierung beteiligt. Aus Deutschland war Michael Roth,der damalige SPD-Abgeordnete und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses dabei. Er hat sich als Redner gegen die frei gewählte Regierung hervorgetan. Dieses ist der Link zu diesem Video:
https://www.youtube.com/watch?v=zwkAmQEGptE
2  Helmut Schelsky hat dies bereits 1974 in seinem Buch „Die Arbeit tun die anderen – Klassenkampf und Priesterschaft der Intellektuellen“ – beschrieben.