Probleme kann man niemals mit der derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

Albert Einstein 1879 – 1955

Ich habe es satt, …

… oder, um es noch klarer auszudrücken: ich habe die Schnauze voll vom permanenten und immer religiöser werdenden Klima-Geschwafel, vom Energie-Wende-Phantasien, von Elektroauto-Anbetungen, von Gruselgeschichten über Weltuntergangs-Szenarien, von Corona, über Feuersbrünste bis Wetterkatastrophen. In meinem Blog habe ich mich schon darüber ausgelassen.

Ich kann die Leute nicht mehr ertragen, die das täglich in Mikrophone und Kameras schreien oder in den Zeitungen drucken. Ich kann nicht verstehen, wie aus den Naturwissenschaften eine Hure der Politik gemacht wird. Ich werde aber wegen denen nicht auswandern!

Ich habe es satt, wenn die Politiker sich immer wieder auf „die Wissenschaftler“ berufen. Ich habe es auch satt, wenn diese Politiker und Minister immer die gleichen „Wissenschaftler“ fragen oder sich von diesen beraten lassen. Ich habe es satt, wenn diese Politiker, oder auch die Medien, sich auf Institute und Vereine berufen, die von unseren Steuergeldern am Leben erhalten werden. Gottseidank gibt es gibt es genügend Wissenschaftler mit Rückgrat. Aber diese werden nicht angehört. Warum auch nicht hier der Grundsatz: „Audiatur et alterna pars – Man höre auch die andere Seite“? Gilt hier der Grundsatz: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“?

Ich habe es satt, mir von missbrauchten, pubertierenden Kindern sagen lassen zu müssen, wofür ich mich zu schämen habe. Von diesen Kindern, die dann von ihren Müttern mit dem 400 PS-SUV zu Demonstrationen gefahren werden. Deren Mütter sagen, dass sie ihre Kinder vor der Zukunft schützen müssen.

Ja, ich habe es auch satt, dass diese Kinder von jungen Frauen angeführt werden, die außer ein Studium mit Ach und Krach beendet, noch nie im Leben etwas gearbeitet haben, für die Gesellschaft nützlich waren oder in der Zukunft sind. Diese Frauen werden ebenso missbraucht wie diese pubertierenden Kinder.

Ich habe es satt, mir von irgendwelchen Gestörten erklären zu lassen, dass ich Mitschuld habe an Allem und an Jedem – vor allem aber als Deutscher für das frühere, heutige und zukünftige Elend der ganzen Welt. Nun wollen wir mit dem Klimawandel- und Energiewende-Alleingang die ganze Welt retten.

Ich habe es satt, mir von religiösen und anderen Minderheiten, die ihre wohlverbrieften Minderheitenrechte mit pausenloser medialer Unterstützung schamlos ausnutzen, vorschreiben zu lassen, was ich tun und sagen darf und was nicht. Ich habe es satt, wenn ich nicht das nachsage, was der Mainstream mir vorgeben will, mich als Leugner, Querdenker oder Nazi beschimpfen zu lassen.

Ich habe es satt, in einem Gespräch über Corona und Impfung, in dem man nicht gleicher Meinung ist, mir ausdrücklich, zweimal innerhalb einer Minute, sagen lassen zu müssen: „Ich wünsche dir, dass du Corona bekommst!“ Wie weit sind wir gekommen?

Ich habe es satt, wenn völlig Übergeschnappte meine deutsche Muttersprache verhunzen und mir glauben mir beibringen zu müssen, wie ich mainstream-gerecht zu schreiben und zu sprechen habe. Die mir vielleicht auch vorschreiben wollen, was ich in meinem Blog schreiben darf und was nicht.

Ich habe es satt mir anhören und ansehen zu müssen, wie manche Politiker, oder die sich dafürhalten, die in ihrem Leben nichts weiter geleistet haben, als das Tragen einer fremden Aktentasche, glauben Deutschland regieren zu können. Manche denken, weil sie Germanistik oder Politikwissenschaften studiert haben sind sie dafür geeignet. Wenn sie doch nur ihr Studium mit einem Abschluss zu Ende gebracht haben, dann haben sie wenigstens das bewiesen, dies reicht aber nicht.

Ich habe es satt, dass Stiftungen jeglicher Partei Stipendien verteilen, um mit diesen Stipendien Parteisoldaten heranzuziehen. Diese Studenten studieren dann Germanistik und/oder Politikwissenschaften, einige Semester dann noch in den USA oder Großbritannien. So sind sie dann besonders als Fellow gerüstet. Dann arbeiten sie einige Zeit für einen Abgeordneten in einem Parlament. Wenn sie sich gut verhalten bekommen sie einen Listenplatz und werden ins Parlament berufen. Das hat man auch bei der letzten Bundestagswahl gesehen. Es genügt eben nicht, dass solche Parlamentarier nur irgendetwas studiert haben. Sie sind als Hinterbänkler Stimmvieh.

Ich habe es satt, mich von Politikern mit abgebrochenem Studium gegen Deutschland aufhetzen zu lassen. Einige derer, die uns heute regieren, sind unter der heutigen Rot-Grün-Gelb-Regierung sogar Staatsministerin oder Bundestagspräsidentin geworden. Muss ich noch deutlicher werden?

Ich habe es satt, wenn unter dem Vorwand einer „links-grün-bunten“ Gesellschaft Recht und Sicherheit dahinschwinden und man abends aus dem Hauptbahnhof kommend, über Dreck, Schmutz, Drogensüchtige und Beschaffungskriminelle steigen muss, vorbei an vollgesprayten Wänden.

Wann ist es wieder soweit, dass in Deutschland die Menschen, egal welchen Geschlechts, welcher Hautfarbe und welcher Herkunft geschätzt und unterstützt werden, die täglich mit ihrer Arbeit den Reichtum der ganzen Gesellschaft erbringen: Die Mitarbeiter in den Unternehmen, die Handwerker, die Freiberufler, die vielen engagierten Unternehmer des Mittelstandes.

Ich will, dass die Lehrer unserer Kinder und Enkel, die Ärzte und Pfleger unserer Kranken und Hilfebedürftigen die Anerkennung und Unterstützung erhalten, die sie täglich verdienen. Ich will, dass sich die Jungen im Rahmen unserer Gesetze austoben und vielleicht die Leistungen ihrer Großeltern und Eltern, der Alten und Erfahrenen anerkennen. Denn diese haben die Voraussetzungen geschaffen, dass die Jungen in diesem Wohlstand und doch eingeschränkten Freiheit leben können.

Es darf für die Zukunft nicht sein, dass die „Alten“ etwas geschafft haben oder etwas schaffen, deren Nachkommen das Geschaffene nur verwalten, die dritte Generation studiert dann Kunstgeschichte oder Politikwissenschaft, und mit der vierten Generation löst sich das Geschaffene auf oder wird versilbert. Es ist schwer, wenn die Kinder kein Interesse an der Nachfolge im Unternehmen haben, den richtigen Nachfolger als Unternehmer zu finden.

Howgh!

Das von mir hier geschriebene treibt mich schon lange um. Ich konnte aber meine Gedanken zu der Zeit nicht so fassen. Ich war auch mit Anderem beschäftigt. Dann kam mir wieder ein Artikel aus der Freiburg-Schwarzwald-Zeitung auf den Schirm. Dort hat sich Prof. Dr. Kurt Löschke mit dem Artikel „Ich habe es satt“ zu Wort gemeldet. Dieser Artikel war für mich eine große Formulierungshilfe, streckenweise habe ich ihn übernommen, und mit meinen Erfahrungen ergänzt. Den Artikel im Original will ich Ihnen nicht vorenthalten; hier ist der Link dazu.

Ich habe es satt
Artikel des Prof. Dr. Kurt Löschke

Sollte der Link nicht mehr funktionieren, bitte schreiben Sie mir eine E-Mail, ich werde den Link dann zeitnah verändern. Danke!

Im Vordergrund der Pressekonferenzen steht eine Public-Relation-Strategie.

Im Vordergrund der Pressekonferenzen steht eine Public-Realation-Strategie, die alles und jedes als Erfolg präsentiert. In einer Unzahl von Pressekonferenzen – meist zu einem stereotypen Ziel organisiert – erfuhr die Tendenz zur Selbstdarstellung und permanenten Ankündigung einen Höhepunkt.

Als Medium dient eine einheitliche Sprache, die allerdings die rhetorischen Schwächen der politischen Akteure nicht verbirgt. „Message Control“ soll ein Signal der Einheit und politischen Autorität sein. Ob diese Erwartung sich erfüllt, ist allerdings zu hinterfragen.

Bodo Strauß, ein deutscher Schriftsteller und seiner der bedeutenden Dramatiker der Gegenwart, hat vor Jahren bemerkt, dass eine mangelnde Ausdruckskraft negative Schlüsse auf auf die Handlungstärke dieser Politiker hervorruft. Die permanente Verwendung einer „Fertigteil-Sprache“ erzeugen beim feinfühligen Publikum nicht nur den Eindruck einer rhetorischen Schwäche, sondern rufen auch Frustrationen und den Verdacht einer mangelnden Handlungskompetenz hervor. „Message-Control“ ist eine Veränderung der politischen Kultur, die dem Ziel einer kritischen, selbstbewusten Bürgerschaft einer Demokratie zuwiderläuft.

Dies ist mein Eindruck der Pressekonferenzen, wie auch die vom 02. Dezember 2020. Aber nicht nur zum Thema Corona und den Lockdown. Stereotype Worthülsen, vor allem dann, wenn nicht vom Tele-Prompter abgelesen wird. Jede oder jeder, die oder der was zu sagen hat, stellt sich in Pose und bettelt am Ende der Rede um Beifall. Mit einem Lächeln – war ich nicht gut – heischend! Es ist manchmal ekelig dies anzusehen und anzuhören. Vor allem dann, wenn die Sätze ohne Punkt und Komma aus den Mündern schießen. Hauptsache: ich habe das sagt, was wir besprochen oder entschieden haben. Ob das gesagte jemand interessiert, interessiert kaum.

Das hat auch niemand zu interessieren, wir haben das so entschieden! Pasta!

Was macht Angst? Wer macht Angst?

Das Virus macht mir nicht Angst! Angst machen die Verlautbarungen des Herrn Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Institut, des Bundesministers für Gesundheit Herr Jens Spahn, der Bundeskanzler*in Frau Angela Merkel und der Ministerpräsidenten. Allen voran Herr Markus Söder aus dem schönen Bundesland Bayern! Nicht vergessen Herrn Michael Müller, Regierender Bürgermeister in Berlin!

Angst macht auch die Mehrheit der Abgeordneten unseres Parlaments, des Bundestages. Unsere Abgeordneten beschließen und ändern Gesetze zum Schutz der Bevölkerung. Aber eins nach dem Anderen, in chronischer Reihenfolge:

Gesetz
zum Schutz der Bevölkerung
bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite
vom 27. März 2020

§ 5 Epidemische Lage von nationaler Tragweite
(1) „Der Deutsche Bundestag stellt eine epidemische Lage von nationaler Tragweite fest. Der Deutsche Bundestag hebt die Feststellung von der epidemischen Lage von nationaler Tragweite wieder auf, wenn die Voraussetzungen für ihre Feststellung nicht mehr vorliegen“.

Damit ist die Regierung, das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), zu vielen Maßnahmen ermächtigt. Damit beginnen die Maßnahmen zum Eingriff in das Grundgesetz, in den Grundsatz unserer Selbstbestimmung. Der Bundestag hat die Regierung ermächtigt, anders kann man das nicht bezeichnen.
Wo ist in dieser Ermächtigung die Fristsetzung? Wie lange dauert die epidemische Lage von nationaler Tragweite? Das heißt doch, dass der Bundestag bei der Aufhebung dieser Feststellung beweisen muss, dass die Voraussetzungen nicht mehr vorliegen. Wen fragt er dann? Wissenschaftler, und wenn, wen dann sonst noch? Die, die den Abgeordneten jetzt gesagt haben wie sie abstimmen sollen? Das ist nicht lustig, denn wir sehen ja was daraus geworden ist, und was dem alles folgt.
Ich frage mich: wie haben sich die Bundestagsabgeordneten informiert? Wer hat ihnen den Begriff „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ erklärt? Wer bestimmt was eine Epidemie ist, und dann noch von „nationaler Tragweite“? Sind unsere Abgeordneten genug gebildet, um dies alles zu begreifen oder sind sie einem Beschluss ihrer Partei gefolgt? Es hat nicht nur die Regierungs-Koalition für diesen § 5 gestimmt, es waren auch die Mehrheit der Parteien der Oppostition, die dafür gestimmt haben. Wie 1933. Diesmal waren auch „Die Grünen“ dafür. Sie erklären ja auch den Klimawandel und die Energiewende. Wer informiert diese Partei über die Inhalte dieser Begriffe? Wir sehen ja wie das Thema Klimawandel die Energiewende vor sich hertreibt!

Zu dem Thema „Epidemische Lage von nationaler Tragweite“ gab es einige Rechtsgutachten von renommierten Juristen:
07. Mai, 11. Juni und 02. Sept. 2020
Universitätsprofessor Dr. Thorsten Kingreen, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Sozialrecht und Gestundheitsrecht, Universität Regensburg
07. Sept. 2020
Prof. Dr. jur. habil. Michael Elicker
Hochschullehrer für Staats- und Verwaltungsrecht, sowie Verfassungsgeschichte an der Rechts- und Wirtschaftswissen-schaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes
08. Sept. 2020
Prof. Dr. Ferdinand Wollenschläger
Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht an der Universität Augsburg.

Diese Herrn haben sich in ihren Gutachten sehr ausführlich mit dem § 5 „Epidemische Notlage von nationaler Tragweite“ des IfGS befasst. In dem Gutachten vom 02.09.2020 des Herrn Prof. Dr. Kingreen steht: „Derzeit geht auch das RKI nicht von einer systemischen Gefahr aus, die die Infrastrukturen des Gesundheitswesens überfordern könnten. Eine „epidemische Notlage von nationaler Tragweite“ i. S. des § 5 Abs. 1 IfGS liegt daher derzeit nicht vor“. Das sagt doch alles aus!

Das hat aber den Bundestag, den Bundesrat und die Regierung nicht geschert. Für alle diese sind Gutachten von Juristen und Meinungen anderer Wissenschaftler unwichtig. Aber Herr Drosten ist sehr gefragt! Auf Herrn Drosten komme ich sicher auch noch in einem späteren Beitrag!

Auf Grund dieser Ermächtigung hat das BMG, die Bundeskanzler*in und die Ministerpräsidenten, „beraten“ vom Robert-Koch-Institut, gestützt auf den § 28 IfGS, weit gehende Ein- und Beschränkungen, u. a. Lockdowns, des öffentlichen Lebens beschlossen. Ob nun dafür im Einzelnen noch das Einverständnis des Bundesrates notwendig war oder ist, spielt hier nicht die Rolle.

Diese weitreichenden Maßnahmen führten zu bundesweiten friedlichen Demonstrationen. Angefangen haben diese Demonstrationen am 13. März 2020 in Stuttgart. Es folgten Demonstrationen in Darmstadt, Frankfurt, Hamburg und anderenn Städten. Vor allem die Demonstrationen in Berlin am 01. und 29. August 2020 haben die Regierung herausgefordert. Alle diese Demonstranten forderten das Grundgesetz ein! Der Berliner Senat, angeführt vom Innensenator Geisel, wollte diese Demonstrationen verbieten. Das hat nicht geklappt! Nicht nur diese, auch andere Demonstrationen wurden von Verwaltungsgerichten zugelassen.

Das darf nicht sein! Das geht gar nicht! Also müssen wir die Gesetze so umgestalten, dass die Gerichte unsere Beschlüsse nicht mehr kippen können!

Dazu in meinem nächsten Beitrag!


Was macht Angst? Wer macht Angst?

Der Datenbank-Website www.worldometer.info kann man für den 13. März 2021 für Deutschland folgende Zahlen entnehmen:

Bevölkerung
Corona-Fälle
Fälle, mit Ergebnis
Erholte
derzeit infizierte Personen
im milden Zustand
ernst oder kritisch
erkrankt

Verstorbene

83.714.254
2.559,296
2.426.390
2.352.600
132.906
130.058

2.848

73.790


3,057 % der Bevölkerung
94,806 % der Corona-Fälle
91,925 % der Corona-Fälle
0,159 % der Bevölkerung
0,155 % der Bevölkerung

2,143 % der Infizierten
0.003 % der Bevöllerung
0,086 % der Bevölkerung

Ja, das sind leider nackte Zahlen. Es immer schlimm, wenn man auch Zahlen für verstorbene Menschen bekannt gibt.
Das tut immer weh.

Es ist schlimm, dass die 2.848 kritisch erkrankten Menschen wahrscheinlich im Krankenhaus sind und intensiv versorgt werden müssen. Aber muss diese Situation wirklich Angst machen?
Es ist auch bekannt. dass dies auch Menschen betrifft, die eine oder sogar mehrere Vorerkrankungen haben. Vorerkrankungen wie: eine Lungenkrankheit, Krebs, Diabetes, Übergewicht oder andere sehr ernsthafte Erkrankungen. Vor allem, wenn Menschen mit Vorerkrankungen etwa ab 65 Jahre alt sind. Menschen, die noch älter sind, Pflege bedürfen und sogar in Pflegeinrichtungen leben müssen. Diese Gruppe von Menschen, die älter sind und noch dazu Vorerkrankungen haben, sind besonders schutzbedürftig.

Der gesunde Mensch, jung oder auch alt, der ist oder war infiziert, hat in den meisten Fällen nicht gespürt, dass er infiziert war. Wenn ja, dann war es in den meisten Fällen ein milder Verlauf. Wie in der Vergangenheit einer Grippe. Corona kann, genau wie eine Influenza, gefährlich sein.

Ja, wir müssen achtsam sein. Müssen wir deshalb Angst haben? Ich sage, wir müssen keine Angst haben! SARS-CoV 2-Viren und Influenza-Viren gab es schon immer, sie wird es auch in Zukunft geben!