W. S. – Ein Terrorist?

Da draußen lauert ein Wolf, er will mein Blut. Wir müssen alle Wölfe töten!
Josef Stalin

In der Silvesternacht, pünktlich um 0:00 Uhr, haben drei ukrainische Drohnen ein Cafe und ein Hotel in Chorky im Gebiet Cherson angegriffen.

Der Gouverneur des Gebietes Cherson Wolodymyr Saldo schrieb auf seinem Telegram-Kanal:

‼️EIN BLUTIGES VERBRECHEN DES KIEW-REGIMES

Letzte Nacht führte der Feind einen gezielten Drohnenangriff auf einen Ort durch, an dem Zivilisten das neue Jahr feierten.

Drei Drohnen griffen ein Café und ein Hotel an der Schwarzmeerküste in Chorly an.

Vorläufigen Berichten zufolge wurden mehr als 50 Menschen verletzt und 24 getötet. Die Zahlen werden noch überprüft… Viele verbrannten bei lebendigem Leibe. Ein Kind starb.

Dieses Verbrechen ist im Grunde vergleichbar mit dem Anschlag auf das Gewerkschaftshaus in Odessa (1).

Eine der Drohnen transportierte eine Brandmischung. Kiewer Militante benutzten diese Mischungen diesen Sommer, um unsere Felder in Brand zu setzen.

Jetzt haben sie vorsätzlich Menschen verbrannt.

So sieht der „Frieden“ aus, den Selenskyj angeblich anstrebt.

Besonders zynisch ist, dass der Angriff nach der Aufklärungsmission erfolgte – fast kurz vor Mitternacht.

Aufgrund des verheerenden Brandes konnten keine Menschen mehr gerettet werden. Erst am Morgen war das Feuer gelöscht.

Ärzte kämpfen nun um das Leben der Opfer.

Die Region Cherson trauert mit den Familien der Opfer. Jegliche notwendige Unterstützung wird geleistet.

Was kann man dazu noch sagen? Was wird diesem „Nicht-Präsidenten“ Wladimir Selenskij und den Kriegswilligen des Westens noch alles einfallen? Dies alles in der Zeit, in der Verhandlungen zum Frieden stattfinden.
Ich frage mich: Wie lange werden unsere Politiker diesem Treiben Selenskijs noch zusehen? Nach dem Drohnen-Angriff auf die Residenz des Präsidenten der Russischen Föderation nun dieser Anschlag auf Häuser mit Zivilisten. Frauen, Kinder und Männer.
Ich hoffe, dass diese Meldung auch in unseren Medien in irgendeiner Form erscheint. Es kann aber auch sein, dass es wieder heißt, dass Russland dies selbst inszeniert hat, um die „Friedensverhandlungen“ zu torpedieren.

1 Der Maidan-Putsch hat auch in Odessa stattgefunden. Im Gewerkschafts-Haus verbrannten 48 Menschen bei lebendigen Leib. Es wurden Menschen zu totegeprügelt, über 200 Menschen wurden schwer verletzt. Russland hat dies nicht vergessen, Russland kennt auch die Namen der Verantwortlichen für diese Taten.

Bertold Brecht, Rede für den Frieden 1952

Das Gedächtnis der Menschheit für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz. Ihre Vorstellungsgabe für kommende Leiden ist fast noch geringer.

Die Beschreibungen, die der New Yorker von den Gräueln der Atombombe erhielt, schreckten ihn anscheinend nur wenig. Der Hamburger ist noch umringt von Ruinen, und doch zögert er, die Hand gegen einen neuen Krieg zu erheben. Die weltweiten Schrecken der vierziger Jahre scheinen vergessen. Der Regen von gestern macht uns nicht nass, sagen viele.

Diese Abgestumpftheit ist es, die wir zu bekämpfen haben, ihr äußerster Grad ist der Tod. Allzu viele kommen uns schon heute vor wie Tote, wie Leute, die schon hinter sich haben, was sie vor sich haben, so wenig tun sie dagegen.

Und doch wird nichts mich davon überzeugen, dass es aussichtslos ist, der Vernunft gegen ihre Feine beizustehen. Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen, damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde! Lasst uns die Warnungen erneuern, und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind!

Denn der Menschheit drohen Krieg, gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind, und sie werden kommen ohne jeden Zweifel, wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten, nicht die Hände zerschlagen werden.

Bertold Brecht, Rede für den Frieden 1952