NATO-Rocker-Bande

Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Wer einen Stein hochwirft, auf den fällt er zurück

Spr 28,10

Von Gastautor Eulenspiegel

Ich kenne einen Mann, der ein sehr großes Grundstück verwaltet. Auf diesem Grundstück leben sehr viele Menschen. Die Grenzen erstrecken sich von der Arktis, über die Ostsee bis zum Schwarzen Meer. Vom Schwarzen Meer bis zur Bering Straße. Die Länge der Grenzen zu den Nachbarn ist über 22.000 km. Sie, die Bewohner dieses Grundstücks, haben deshalb auch sehr viele Nachbarn. Mit den meisten ihrer Nachbarn sind sie befreundet. Seit etlichen Jahren gibt es immer wieder Differenzen mit den Nachbarn, die keine Freunde mehr sind. Oder waren es jemals Freunde? Haben die Menschen dieses Grundstücks sich das nur eingebildet, dass diejenigen Freunde waren, die sich heute wie Feinde verhalten?

Dieser Mann hat dieses Grundstück nicht immer verwaltet. Es ist ein großes Land, es hat sich in den 1990er-Jahren sehr viel verändert. Sein Vorgänger hat das Land für die Länder geöffnet, die heute keine Freunde mehr sind. Manche Menschen dieser Länder wurden als Berater eingeladen. Sie haben erfolgreich für einige der Bürger den Wohlstand gebracht, die sich am Volkvermögen bereichert haben. Geheimdienste der damaligen Freunde sind ein und aus gegangen. Ein Geheimdienst soll sogar im Vorzimmer seines Vorgängers gesessen haben. Dieser Geheimdienst soll sogar bestimmt haben, wer zu seinem Vorgänger darf und wer nicht. Das hat er, zusammen mit anderen Mitstreitern, beendet. Darüber waren diese ehemaligen Freunde nicht begeistert.

Diese ehemaligen Freunde gründeten 1947 die NATO. NATO steht für Nordatlantikpakt-Organisation. Im Jahr 1997 hat dieses Land mit der NATO eine „Grundakte über gegenseitige Beziehungen, Zusammenarbeit und Sicherheit zwischen NATO und diesem Land“ vereinbart.

Darin steht: „Die NATO und dieses Land betrachten einander nicht als Gegner. Die Grundakte ist Ausdruck einer dauerhaften, auf höchster Ebene eingegangenen Verpflichtung, gemeinsam einen dauerhaften und inklusiven Frieden im euroatlantischen Raum aufzubauen. Die neue Sicherheitspartnerschaft zwischen NATO und diesem Land wird ein weiterer Schritt zum Aufbau eines stabilen, friedlichen und ungeteilten Europas sein. Dies wird es dem Bündnis und Sicherheit zwischen diesem Land ermöglichen, eine engere Beziehung aufzubauen. Dies liegt im Interesse nicht nur der NATO und diesem Land, sondern aller Staaten im euroatlantischen Raum.“

Es wurde dann auch noch ein NATO-Dieses-Land-Rat gegründet. Ja, das hat er und seine Mitbürger alles geglaubt. Aber es kam alles ganz anders. An ihren Grenzen wurde es immer lauter. Die NATO, vor allem ihr Anführer, die Vereinigten Staaten von Amerika, hat immer wieder an ihren Grenzen gestanden und begehrlich über den Zaun geschaut. Das war aber nicht genug. Es wurden den Ländern, die bis 1990 zu diesem Land gehörten, lukrative Angebote gemacht. „Wenn Ihr zu uns kommst, dann dürft Ihr auch Flugzeuge, Panzer und andere Waffen bei uns kaufen. Wir werden Euch dafür auch Geld geben, auch günstige Kredite. Wir dürfen dann an Eure Grenzen fahren, Eure Kasernen und Flugplätze benützen. Dafür werden wir Euch dann auch vor diesen den bösen Feind beschützen. Ihr müsst uns dann aber auch helfen, damit wir Euch beschützen können.“

So kam es, dass die NATO immer näher an seine Grenze gekommen ist. Heute ist es so, dass es kein Land mehr von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer gibt, das nicht zur NATO gehört. Es wurde immer noch lauter. Es ist so, wie wenn eine Rocker-Bande auf ihren überschweren Motorrädern immer, und immer wieder, an seinen Grenzen entlangfährt. Die Rocker geben immer wieder Gas, so knallen die Fehlzündungen wie Schüsse. Das war und ist nicht genug. Seit Jahren zündeln diese Rocker in einem Land, das noch nicht zur NATO gehört. Sie schenken oder leihen diesem Land Waffen und Munition. Dieses Land hat dann mit diesen Waffen und Munition sene Landsleute beschossen, getötet und verletzt. Da konnte er nicht mehr zusehen und hat gehandelt.

Das war diesen Rockern auch nicht recht. Seit dieser Zeit wollen sie ihn und das Land vernichten. Sie haben die Konten in Ländern ehemaliger Freunde gesperrt, haben Vermögen „eingefroren“. Sie haben ihrer Fantasie freien Lauf gelassen. Das ist aber nicht genug. Sie wollen dieses Land, in dem sie zündeln, unbedingt in der NATO haben. Zwar nicht alle, aber die meisten.

Warum das alles? Er hat inzwischen verstanden warum. Es genügt den Rockern nicht nur zu zündeln. Ihr dringlichster Wunsch ist das er zerstört wird, das Land vielleicht von innen her zerstört wird. Ja, er verwaltet ein Land von Größe. Es ist ein Land voller Rohstoffe. Dies weckt Begehrlichkeit.
Vor allem ist es ein Land, das dies alles als Anführer vorantreibt. Diese Rocker brauchen immer mehr Rohstoffe, um ihre Ziele zu erreichen. Sie denken wahrscheinlich: „Wir können doch ihm das Grundstück nicht alleine überlassen. Diese Menschen sind primitiv, sie wissen nicht, was sie mit diesen Rohstoffen anfangen sollen“. Auf der anderen Seite wollen diese Rocker aber dieses Land auch trockenlegen. Sie beliefern dieses Land nicht mehr. Die Rocker denken, dass dieses Land dies alles nicht durchstehen wird.

Alexander der Große hat aus den gleichen Gründen gehandelt. Er hat dieses Land vielleicht nicht überfallen, weil es seiner Meinung nach nicht interessant genug waren. Dachte der, dass es dort nur Wälder und Steppe gab? Vielleicht hat er sich auch vor der Größe dieses Landes gefürchtet. Das auch mit recht, denn alle Eroberer der alten und neuen Geschichte, haben ihre Ziele nicht erreicht. Der Mann mit dem großen Grundstück weiß, dass dies auch morgen und übermorgen nicht der Fall sein wird. Niemand wird dieses Land erobern und dann aufteilen, in Stücke schneiden. Daran haben diese Rocker auch schon gedacht. Dieses Land ist stark und wird immer stärker. Einen Bären kann man erst das Fell abziehen, wenn man ihn erlegt hat. Der Bär weiß sich zu verteidigen, er hat sehr scharfe Krallen. Das Land hat auch sehr wirksame Waffen. Wahrscheinlich haben die Rocker davor Angst. Diese Angst dürfen die Rocker aber nicht zeigen, deshalb sind sie so laut.

Er fragt sich immer wieder: „Was wollen diese Rocker wirklich? Er kann sich nicht vorstellen, dass kluge Staatsmänner dieser Länder, die die NATO vertreten, denken, dass wir erobert werden können. Wissen sie nicht wer wir sind? Wissen sie denn nicht wie stark wir sind? Entweder sie wissen es nicht, dann sind sie dumm, oder sie wissen es, dann sind sie größenwahnsinnig. Dann sind sie, so oder so, ein Fall für den Psychiater.“ Aber wer schreibt für sie eine Überweisung an den Psychiater? Das ist die große Frage. Vielleicht sollten sie sich telefonisch krank melden, das ist ja heute möglich.

Die Länder, die dies Unglück über dieses Land bringen wollen, bringen nur Unglück über ihr eigenes Volk. Ich, Eugenspiegel, frage mich: „Wie lange werden die Menschen dieser Staaten dies allen noch mitmachen. Wie lange wollen sie diesem Treiben zusehen? Dies muss ein Ende haben! Dieser Mann mit seinem großen Grundstück braucht seine ehemaligen Freunde nicht mehr!“

Bis Bald, Ihr Eulenspiegel

Von Gastautor Eulenspiegel

Wie alt sind Sie denn?

Die Glückliche

Im Sommer letzten Jahres machte ich, wie so oft, meinen Morgenspaziergang im Park in der Nähe meiner Wohnung. Auf einer Bank saß eine ältere Dame mit einer kleinen Krone auf dem Kopf. Sie rauchte eine Zigarre.

Ich ging zu ihr hin und sagte zu ihr: “ Sie sehen so glücklich aus, wie kommt das?“

„Ich rauche zehn Zigarren am Tag“, sagte sie. „Bevor ich schlafen gehe, rauche ich einen schönen, großen Joint. Ja, ich drinke jede Woche eine ganze Flasche Jack Daniels und esse nur Junk Food. Am Wochenende nehme ich Party-Pillen, leg mich hin und tue nichts.“

Ich war platt. Wie kann man bei alle dem so alt werden? Ich wollte ja nicht unhöflich sein, also sagte ich zu der Dame:

„Das ist ja unglaublich! Wie alt sind Sie denn?“

„Vierunddreißig.“

Bis Bald, Euer Eulenspiegel!


Erlebnisse bei einem Besuch in einer Psychiatrischen Klinik

Von Gastautor Eulenspiegel

Verehrte Leser, heute kann ich Ihnen einen exklusiven Einblick in eine der geheimsten Einrichtungen in ganz Europa gewähren: Die Privatklinik des Herrn Professor Ohnmacht (1), in – nun, den Ort darf ich Ihnen nicht nennen, sonst wird es ein Wallfahrtsort.

Professor Ohnmacht hat sich, von der Öffentlichkeit unbemerkt, über Jahre einen Ruf als der beste psychiatrische Betreuer für besonders schwere Fälle erworben. In seiner Klinik lässt sich fast alles behandeln, was in der deutschen, europäischen und transatlantischen Politik Rang und Namen hat.

Der Professor gewährte mir eine Führung durch die verschiedenen Abteilungen seiner Klinik, unter der Bedingung, dass ich keine Namen von Patienten erwähne, da diese unter der Regelung fallen, die in psychiatrischen Fachkreisen das „Idiotengeheimnis“ heißt.

Bei diesem Rundgang konnte ich einige erstaunliche Erkenntnisse gewinnen.

Das erste Gebäude, das wir durchschritten, nennt sich „Ru-Chi-Mu-Abteilung“. Hier befinden sich schwerste Fälle von Realitätsverlust unter Politikern, die für alles Unheil auf der Welt wahlweise die Russen, die Chinesen und/oder die Muslime verantwortlich machen (daher die Bezeichnung „Ru-Chi-Mu-Abteilung“). Ab und zu hört man aus Krankenzimmern laute Schreie wie: „Alarmsufe rot! Mobilmachung! Bombardiert sie alle! Weg damit!“, und sobald man eine der Türen öffnet, tönten dem Professor hysterische Beschwerden entgegen: „Nein, ich will das Frühstück nicht, das hat Putin vergiftet“, oder „Ich will nicht mehr von Schwester Karin gewaschen werden, die ist eine chinesische Agentin.“

Ein Patient, der sich für die ehemalige amerikanische Aussenministerin Albright hält, ruft immer wieder: „Man kann doch nicht die ganzen Rohstoffe Russlands den Russen alleine überlassen“. Mit so ähnlichen Sprüchen tönt es den ganzen Tag, wie in einem Irrenhaus.

Professor Ohnmacht zog die Augenbrauen hoch, zuckte mit den Schultern und sagte bedauernd: „Leider können wir nur wenige heilen … „.

Bei einigen Patienten fielen Ähnlichkeiten mit bekannten Persönlichkeiten auf. u. a. Mister Johnson, Frau Bockbaer, Frau von der Lichten, und jemand, der sich für Joe Biden hält. Allerdings sahen sie so verwahrlost aus, dass sich nicht mit Sicherheit sagen lässt, ob es sich tatsächlich um diese Personen handelte. „Sie sind dermaßen in ihrer Phantasiewelt gefangen, dass sie alles vergessen“, erklärte der Professor, „aber nicht das, was sie immer wieder sagen.“ Der, der sich für Joe Biden hält, soll doch gesagt haben: „Stubid Son of a Bitch“. Niemand konnte sich erklären, wen er gemeint haben kann. Es ist sicher nur eine entfernte Ähnlichkeit, wie dem auch sei, ob es sich um die genannten Personen handelt, fällt ja auch unter das „Idiotengeheimnis“.

Das nächste, ein eindrucksvolles vielstäckiges Gebäude, war der „Bubble Tower“. Hier hatte der Professor etliche Finanzminister, Banker und Ökonomen eingewiesen. Die meisten, die ich sah, waren ganz in ihre Lieblingsbeschäftigung vertieft: Sie spielten an Computern mit Zahlen, die in ihren überhitzten Gehirnen das einzig Wichtige auf der Welt waren, nämlich Geldsummen – so hoch wie möglich. Die Computer waren natürlich Attrappen, ohne Anschluss ans Internet, damit kein Schaden entsteht. In einem Zimmer hörten wir einen Banker und einen Minister reden: „Wieder 300 Millionen weg! Wir müssen die Steuern erhöhen“! „Ts, ts, ts“, schnalzte der Professeor, und meinte dann schmunzelnd: „Die Pfleger nennen sie nur die Derivatdeppen“.

Schließlich gelangten wir zu einem großen, komplett grün gestrichenen Gebäude. „Das ist die Abteilung für Ökowahn, die musste kürzlich ausgebaut werden“, informiert Professor Ohnmacht mich. Im Erdgeschoß befand sich die Notaufnahme. „In den letzten Wochen wurden hier viel eingeliefert, deren Zustand sich akut verschlechterte“, meinte Professor Ohnmacht. „Nachdem die europäische Windflaute 2021 zu enormen Engpässen und Verteuerungen von Energie geführt hat, fordern sie als Lösung lauthals einen schnelleren Ausbau der Windenergie mit noch größeren Windrädern“. Über die otimale Behandlungsmethode sei man sich noch nicht einig: „Einige Kollegen meinen, wir sollten sie den Winter über ohne Heizung lassen, aber ich habe da aus humanitären Gründen meine Bedenken. Anderseits … „, er vollendete den Satz nicht.

Schließlich zeigte er mir noch einen kleinen Bereich für einige besonders schwere Fälle. Es waren Verteidigungsminister und Spitzenoffiziere, die an mehr Nachhaltigkeit der NATO arbeiten. Wir hörten einen rufen: „Und dann werfen wir vor dem Bombarement Flugbläter ab, worauf steht: Die Flugzeuge, die Bomben auf Eure Kinder werfen, sind mit klimafreundlichem Treibstoff betankt“.

Ja, ein Patient ist mir besonders aufgefallen, er hält sich für den Gesundheitsminister Karl Lauterbauch. Dieser Patient sagt, wie ein Dozent, fast immer das gleiche: „Wenn ich zum Beispiel ein Schwimmbad habe, und es gibt einen Teil im Schwimmbad, da ist das Wasser sehr tief, kein Boden, dann dürfen dort die Nichtschwimmer nicht rein. Und der, also, Schw … der Teil wos Wasser nicht so tief ist, da dürfen auch die Nichtschwimmer rein. Aber ich kann nicht zulassen mit dem Argument, na ja, die dürfen doch auch schwimmend teilnehmen, so dass sie, dass die Nichtschwimmer dort ertrinken, das möchte ich nicht. Es ist dann zu gefährlich (schlecht verständlich) … wie der Nichtschwimmer, der vielleicht ein bischen schwimmen kann, aber nicht wirklich gut, ich muss diese Menschen vor einander schützen und sie auch selbst schützen“. Es war zum Schluss nicht gut verständlich, kein Wunder an diesem Ort!

„Ja, wir haben es nicht leicht“, seufzte Pfrofessor Ohnmacht. „Wie gesagt können wir nicht viele heilen. Aber wenn wir sie hierbehalten, ist ja auch schon geholfen“.

Es grüßt, bis bald!

Ihr Eulenspiegel

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