Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.

Abraham Lincoln

Drosten-45er-PCR-Test

Seit meinem Teil 1 zum Drosten-45er-PCR-Test ist nun schon einige Zeit vergangen. Seit dem 15. März 2022 ist einiges passiert. In dieser Zeit hat unsere Rot-Grün-Gelbe Regierung nicht nur zum Klima, der Energiewende und zu Corona Erklärungen abgegeben und neue Beschlüsse, es kam auch noch der Krieg in der Ukraine dazu. Auch der Krieg in der Ukraine hat mich sehr beschäftigt. Krieg ist das schlimmste was der Menschheit passieren kann. Aber zu diesen Themen weiter in späteren Beiträgen.

In meinen vorhergehenden Beiträgen zum PCR-Test bin ich auf die Qualität und die nicht vorhandene Zertifizierung eingegangen. Heute geht es um die Entstehung und die Folgen daraus.

„Der PCR-Test (auch Labortest genannt) ist der Goldstandart unter den Corona-Tests. Mittels PCR-Test kann in einer Probe aus den Schleimhäuten der Atemwege zuverlässig nachgewiesen werden, ob der Erreger vorhanden ist“ (1).
Dies ist das Gebet Land auf Land ab. Das ist aber nicht so, wie es von der Politik behauptet wird. Die Politik behauptet es aber nur deshalb, weil es den Drosten-45er-PCR-Test gibt.

Es gibt diesen Drosten-Test wiederum deshalb: Herr Drosten und Herr Landt haben diesen Test gemeinsam „neu erfunden“. Nein, nein, nicht diese 2 Personen alleine, sondern mit weiteren 21 Personen. So steht es in der Corman-Drosten-Studie vom 25. Januar 2020(2). Diese Studie wurde von 22 internationalen Wissenschaftlern, darunter auch Prof. Ulrike Kämmerer, mit dem Corman-Drosten Review Report vom 27. November 2020 widerlegt (3). Für die Corman-Drosten-Studie gab es auch zu keiner Zeit ein Peer Review (4), diese Studie wurde nie zurückgezogen. Sagt das nicht schon alles aus über diese Studie?

Nun weiter zu dem Drosten-Test. Christian Drosten und Olfert Landt hauptsächlich haben also diesen PCR-Test „erfunden“. Wie sie selbst sagen: Innerhalb von wenigen Tagen, zwei Tagen?, am Computer zusammengeschustert.

Am 16. Januar 2020 gibt die Charité bekannt, den ersten Test für „das neuartige Coronavirus in China entwickelt“ zu haben (5). Die Charité-Virologen hatten kein Virusmaterial zur Verfügung – wie sie frank und frei schreiben: „Im vorliegenden Fall von 2019-nCoV sind Virusisolate oder Proben von infizierten Patienten bisher nicht verfügbar“. Mit anderen Worten: Der Test wurde aufgrund ein paar Hinweisen aus den sozialen Medien, altem SARS-Virusmaterial und nicht überprüften Genom-Datensätzen zusammengeschraubt.

Später hat Drosten behauptet, der Test sei validiert worden. Drosten weiß natürlich, dass Validierung etwas anderes ist, als ein paar Probetests durchzuführen. Ich habe nichts gefunden, das darauf hinweist, dass eine Validierung seines Tests stattgefunden hat. So entstand eines der problematischsten Werkzeuge medizinischer Diagnostik aller Zeiten. Nicht nur, dass dieser Test nur für „in-vitro-Gebrauch“ bestimmt ist! Das kommt erschwerend noch dazu. Das ist unglaublich!

Warum nenne ich diesen Test „Drosten-45er-PCR-Test“? Der Drosten Test wird von der Firma TIB Molbil GmbH Berlin vertrieben. Olfert Landt war bis September 2021 einer der Gesellschafter dieser Firma. Die anderen Anteile waren schon seit langem in den Händen von Hoffman-La Roche in Basel. Roche verwendet für ihre Maschinen diesen PCR-Test.

In meinem Beitrag „PCR-Test 2“ habe ich zu „PCR-Test Nummer 2 aus Deutschland“ bereits beschrieben:
„Im Beipackzettel steht: Cycling – Quantification mode 40-45! Die Vervielfältigungszahl des Testgutes im Labor ist also 40-45! Das mit dem Test entnommene Gut wird also 40-45-mal vervielfältigt! Eine Vervielfältigung von „IRGENDETWAS“, das einem Menschen aus dem Rachen oder der Nase entnommen wurde.

Der hier genannte „Cycling – Quantification mode 40-45“ stammt aus dem Original-Beipackzettel (6) der Firma TIB Molbil GmbH Berlin (7). Der Firma also, die den von Christian Drosten und Olfert Landt „entwickelten“ PCR-Test vertreibt. Es wird also beschrieben, wie oft die Probe vervielfältigt werden muss.

Als Standard bei PCR-Tests gelten maximal 35 Zyklen (Ct 35). Jede weitere Vermehrung könnte auf eine äußerst geringe und damit bedeutungslose Viruslast hinweisen. In meinem Beitrag vom 25. Dezember 2021 „PCT-Test – Professor mit Kritik an Corona-Politik“ habe ich auf die Studie von Herrn Prof. Dr. Andreas Stang vom Universitäts-Klinikum Essen ausführlich hingewiesen und berichtet. Seine darin genannte Einschätzung begründet Prof. Stang damit: „Liegt der Ct-Wert bei positiv Getesteten bei 25 % oder höher, geht man derzeit davon aus, dass diese nicht mehr ansteckend sind, weil die Viruslast zu gering ist“.

Oder anders gesagt: Im Falle des Virusnachweises werden bei >35 Zyklen nur Signale erkannt, die nicht mit infektiösen Viren korrelieren, wie sie durch Isolierung in Zellkulturen bestimmt werden; wenn jemand durch PCR als positiv getestet wird, wenn ein Schwellenwert von 35 Zyklen oder höher verwendet wird (wie es in den meisten Laboren in Europa & den USA der Fall ist), ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Person tatsächlich infiziert ist, weniger als 3%.

Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Ergebnis ein falsches Positiv ist, beträgt 97%!

Davon ausgehend schauen wir uns einmal Zahlen zu den Vervielfältigungen, also den Vermehrungen des dem Menschen entnommen und aufbereiteten Gutes, an. Der Inhalt der Probe wird in jedem Arbeitsschritt verdoppelt, der Anstieg ist exponentiell. Wenn man von einem einzigen Genabschnitt ausgeht, hat man nach einem Zyklus schon zwei davon, und da in jedem Zyklus weiter verdoppelt wird, hat man nach 50 Zyklen 1 Billiarde !! Genabschnitte (8):

10 Zyklen = 1.024 = ca. 1 Tausend
20 Zyklen = 1.0178.576 = ca. 1 Million
30 Zyklen = 1.073.741.824 = ca. 1 Milliarde
35 Zyklen = 34.359.738.368
40 Zyklen = 1.099.511.627.776 = ca. 1 Billion
45 Zyklen = 35.184.372.088.832
50 Zyklen = 1.125.899.906.842.624 = ca. 1 Billiarde  !!!!!

Die entscheidende Frage ist also: Wann hört man auf zu vervielfältigen? In diesem Zusammenhang weise ich wieder auf die Studie von Prof. Andreas Stang. In seiner Studie hat er festgestellt, dass bei einem
Ct-Wert von 25 = 40,6 % positiv und bei einem
Ct-Wert von 30 = 69,6 % positiv waren!

Also bereits bei 30 Zyklen = 1.073.741.824 = ca. 1 Milliarde DNA! Was entsteht dann bei 45 und 50 Zyklen! Kann ich also nach 50 Zyklen aus einem Haar eines Hundes einen Hund erschaffen? Das alles ist nicht besonders witzig!

Eine reine Feststellung reicht nicht aus, das muss nachvollziehbar bestimmt werden, die Begründung für die Obergrenze muss vernünftig und verbindlich sein. Ich will das mal auf den Punkt bringen: „Wenn man bei 20 aufhören würde, wäre jeder Test negativ. Würde man bei 50 aufhören, könnte jeder positiv sein“.

Um noch Karyl Mullis zu zitieren: „Wenn du mehr als 40 Zyklen machen musst, um einmal vorliegendes Gen zu vervielfältigen [to amplify a single-copy gene], ist etwas ernsthaft falsch mit deiner PCR“. Mit anderen Worten: Der Drosten-45er-PCR-Test ist, gelinde gesagt, untauglich zur Feststellung ob der positiv Getestete Corona hat. Es muss also ein klinischer Test gemacht werden, um den positiven Test zu bestätigen. Ohne diese Bestätigung darf keine Quarantäne bestimmt werden, weder für 10 oder nur für 5 Tage.

Meine Schlussfolgerung aus diesem allem ist nun: Der Drosten-45er-PCR-Test ist der Test, der die Pandemie vor sich hergetrieben hat. Denn die Zahl derer, mit diesem Test positiv Getesteten, waren die Grundlage dafür, nach der die WHO die Pandemie ausgerufen hat. Das war damals so und ist auch heute noch.

Nachdem die Verantwortlichen nun festgestellt haben, dass die Inzidenz auf der Grundlage des Ct-Wertes nicht mehr haltbar war, hat man sich entschieden die Hospitalisierung als Kennzahl zu verwenden. Das ist der nächste kapitale Fehler. Denn die Kliniken waren nie überlastet, es war das fehlende Pflege-Personal. Aber das ist ein anderes Thema!

Ende Teil 2

(1)  https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/tests-auf-sars-cov-2/pcr-test.html
(2) https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31992387/
(3) https://cormandrostenreview.com/report/
(4) https://t2informatik.de/wissen-kompakt/peer-review/
(5) https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/erster_test_fuer_das_neuartige_coronavirus_in_china_entwickelt/
(6) https://www.energieundklima.de/wp-content/uploads/2022/05/Instruction_for_UseMDx_40-0776_96_Sarbeco-E-gene_V200228_09164154001-TIP_Molbil.pdf
(7) https://www.tib-molbiol.de/de/
(8) Diese Zahlen habe ich aus „Das PCR-Desaster – Zur Genese und Evolution des „Drosten-Tests“, von Illa mit einem Beitrag von Prof. Ulrike Kämmerer – Verlag Thomas Hubo, Münster.

Denjenigen, die lieber glauben statt wissen, ruft Mephisto zu

Verachte nur Vernunft und Wissenschaft, des Menschen allerhöchste Kraft!
Lass‘ nur in Blend- und Zauberwerken Dich von dem Lügengeist bestärken,
dann hab‘ ich dich schon unbedingt!“

aus Geothes Faust

Drosten-45er-PCR-Test

„Der PCR-Test (auch Labortest genannt) ist der Goldstandard unter den Corona-Tests. Mittels PCR-Test kann in einer Probe aus den Schleimhäuten der Atemwege zuverlässig nachgewiesen werden, ob Erreger vorhanden sind“ (1). Dies ist das Gebet Land auf Land ab.

„Eines der wichtigsten Werkzeuge im Kampf gegen die „Corona-Pandemie“ ist die Testung. Daher wurden die Testkapazitäten in Deutschland schon zu Beginn der Pandemie schnell aufgebaut und stetig erweitert“ (2).

„Mit ausreichend zur Verfügung stehenden Tests, werden nicht nur Menschen mit Symptomen oder nach einem Kontakt mit Infizierten getestet, sondern alle Bürger, auch ohne Symptome. So ist es möglich, Fälle aufzudecken, bei denen kein akuter Verdacht auf eine Infektion vorliegt. Tests helfen Infektionsketten schneller zu erkennen und zu durchbrechen. Sie können zudem zusätzliche Sicherheit im Alltag geben“ (2).

Was will der Satz „So ist es möglich, Fälle aufzudecken, bei denen kein akuter Verdacht auf eine Infektion vorliegt“ sagen? Dieser Satz sagt, dass mit einem Test an einer Person, bei der kein akuter Verdacht auf eine Infektion vorliegt, trotzdem ein positives Ergebnis angezeigt werden kann.

Wie ist das möglich? Nun, ich bin weder ein Wissenschaftler, Virologe, Infektiologe oder Epidemiologe. Aber ich kann trotzdem versuchen, mit den mir heute zur Verfügung stehen Daten, in diesem und in weiteres Beitragen zum Thema „Drosten-45-PCR-Test“, dies zu erklären.

Was ist der „Drosten-45er-PCR-Test“, im Weiteren, der Kürze wegen, Drosten-Test genannt? Es ist der der PCR-Test, der von Prof. Christian Drosten und Herrn Olfert Landt „neu erfunden“ wurde. Christian Drosten ist der aus den Medien und TV bekannte Direktor des Virologischen Instituts der Berliner Charité, Olfert Landt ist der ehemalige Inhaber der Firma TIB Molbil GmbH Berlin. Diese beiden Herren sind der allgemeinen Öffentlichkeit seit langem bekannt und kennen sich auch schon seit längerer Zeit. Wie lange sie sich kennen, und aus welchem Anlass, darauf werde ich sicher noch in einem anderen Beitrag zurückkommen.

Wie kam es zu dieser „Erfindung“?

Am 31. Dezember 2019 erfuhr Deutschland erstmals durch zwei fast gleichlautende Meldungen der Nachrichtenagenturen dpa und Reuters von einer „mysteriösen Lungenkrankheit in der zentral-chinesischen Metropole Wuhan“, an der bislang 27 Menschen erkrankt seien. Von Bild online bis Zeit online wurde die Meldung verbreitet.

Am 31. Dezember 2019 erfuhr die WHO von dieser „mysteriösen“ Lungenkrankheit! (3) Tags zuvor hatte bereits ProMed – ein internationales Netzwerk zur Früherkennung von Infektionsausbrüchen – Wind von der Sache bekommen und verbreitete die Übersetzung einer Meldung der chinesischen Nachrichtenagentur Finance sina:

„Am Abend des [30. Dezember 2019] wurde eine „dringende Mitteilung über die Behandlung von Lungenentzündung von unbekannter Ursache“ veröffentlicht“….…
“Wuhan verfügt landesweit über die beste Einrichtung für die Erforschung von Viren, und die Ergebnisse werden der Öffentlichkeit bekannt gegeben, sobald der Virennachweis vorliegt“ (4).

Am 31. Dezember 2019 folgt eine zweite Meldung von ProMed. Wiederum eine Übersetzung von Finance sina mit der folgenden Überschrift: „Ob es sich um SARS handelt oder nicht, ist noch nicht geklärt, und die Bürger brauchen nicht in Panik geraten“. (So ähnlich wurde das im Februar und März auch von dem damaligen Gesundheitsminister Jens Spahn verbreitet).

Weder die chinesischen Gesundheitsbehörden noch die WHO haben SARS ins Spiel gebracht. Es waren Gerüchte, die von einer chinesischen Nachrichtenagentur aufgegriffen wurden und die erst durch die Verbreitung von ProMed weltweit für Aufmerksamkeit sorgten.

ProMed (5) ist eine Gründung der International Society for Infectious Diseases (ISID) (6). Diese weltweit operierende Gesellschaft ist ein Netzwerk von Virologen, Epidemiologen und Infektiologen, gewissermaßen der globale Virenscanner, den Weltgesundheitszustand beobachtend – „selbstverständlich allein zum Wohl der Menschheit“. ProMed versteht sich als eine Art private WHO – nur schneller und schriller. Sie hat sämtliche Pandemien des 21. Jahrhundert entbunden. In den meisten Fällen könnte man vermuten, ohne ProMed wären wahrscheinlich die Opfer der Pandemien als Grippetote keiner gesonderten Statistik verzeichnet worden.

4. Januar 2020 – SZ online spekuliert über ein „neuartiges Coronavirus“.

Obwohl alle Artikel deutscher Medien in diesen Tagen einräumen, dass noch niemand weiß, wie die Krankheit übertragen wird und welches Virus verantwortlich ist, wird immer wieder an SARS (2002) erinnert – „eine der gefährlichsten Infektionswellen der jüngeren Zeit“ (Tagesspiegel 8. Januar 2020).

10. Januar 2020 – Die Neue Züricher Zeitung berichtet: „Das Erbgut des Erregers sei entschlüsselt. Doch wie gefährlich des Virus ist wisse man immer noch nicht“.

21. Januar 2020 – Die Berliner Zeitung berichtet von einem kleinen Durchbruch: Drosten & Co. haben in einem „Schnellverfahren“ einen Test für das Virus entwickelt. „Niemand musste dazu im Schutzanzug vor einer Sterilbank sitzen und Virusproben pipettieren – die Arbeit fand im Wesentlichen am Computer statt“.

Die Charité verschickt den neuen Test, der, wie Drosten erklärt, „zuverlässig“ helfen könnte, Verdachtsfälle aufzuklären. Zu diesem Zeitpunkt weiß Drosten noch nicht einmal, wie das Virus übertragen wird.

Wenn in den Medien davon geschwärmt wird, dass ein Test mal kurz an einem Wochenende am Computer entwickelt wurde, bin ich sprachlos. Müssen nicht solche Tests normalerweise komplexe Zulassungsverfahren durchlaufen, bevor sie auf die Menschheit losgelassen werden? Es ist schlicht und einfach unmöglich, einen solchen Test binnen weniger Tage zu evaluieren. Das müssten Journalisten wissen. Hier entsteht das, was in den folgenden Wochen und Monaten zur Methode wird: Der Sensationen willen verzichten Journalisten auf alle kritischen Beobachtungen und Recherchen. Dies ist aber kein Einzelfall, dies ist heute Allgemeingut. Das ist der Mainstream!

Ende des Teil 1

(1)       https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/tests-auf-sars-cov-2/pcr-test/
(2)      https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Nationale_Teststrategie_kurz.pdf
Nationale Teststrategie des Bundes       Stand 16. August 2021
(3)       www.who.int/news-room/detail/29-06-2020-covidtimeline
(4)       www.promedmail.org/promed-post/?id=6864153%20=COVID19
(5)       www.promed.org
(6)       https://isid.org/

Probleme kann man niemals mit der derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

Albert Einstein 1879 – 1955

Ich habe es satt, …

… oder, um es noch klarer auszudrücken: ich habe die Schnauze voll vom permanenten und immer religiöser werdenden Klima-Geschwafel, vom Energie-Wende-Phantasien, von Elektroauto-Anbetungen, von Gruselgeschichten über Weltuntergangs-Szenarien, von Corona, über Feuersbrünste bis Wetterkatastrophen. In meinem Blog habe ich mich schon darüber ausgelassen.

Ich kann die Leute nicht mehr ertragen, die das täglich in Mikrophone und Kameras schreien oder in den Zeitungen drucken. Ich kann nicht verstehen, wie aus den Naturwissenschaften eine Hure der Politik gemacht wird. Ich werde aber wegen denen nicht auswandern!

Ich habe es satt, wenn die Politiker sich immer wieder auf „die Wissenschaftler“ berufen. Ich habe es auch satt, wenn diese Politiker und Minister immer die gleichen „Wissenschaftler“ fragen oder sich von diesen beraten lassen. Ich habe es satt, wenn diese Politiker, oder auch die Medien, sich auf Institute und Vereine berufen, die von unseren Steuergeldern am Leben erhalten werden. Gottseidank gibt es gibt es genügend Wissenschaftler mit Rückgrat. Aber diese werden nicht angehört. Warum auch nicht hier der Grundsatz: „Audiatur et alterna pars – Man höre auch die andere Seite“? Gilt hier der Grundsatz: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“?

Ich habe es satt, mir von missbrauchten, pubertierenden Kindern sagen lassen zu müssen, wofür ich mich zu schämen habe. Von diesen Kindern, die dann von ihren Müttern mit dem 400 PS-SUV zu Demonstrationen gefahren werden. Deren Mütter sagen, dass sie ihre Kinder vor der Zukunft schützen müssen.

Ja, ich habe es auch satt, dass diese Kinder von jungen Frauen angeführt werden, die außer ein Studium mit Ach und Krach beendet, noch nie im Leben etwas gearbeitet haben, für die Gesellschaft nützlich waren oder in der Zukunft sind. Diese Frauen werden ebenso missbraucht wie diese pubertierenden Kinder.

Ich habe es satt, mir von irgendwelchen Gestörten erklären zu lassen, dass ich Mitschuld habe an Allem und an Jedem – vor allem aber als Deutscher für das frühere, heutige und zukünftige Elend der ganzen Welt. Nun wollen wir mit dem Klimawandel- und Energiewende-Alleingang die ganze Welt retten.

Ich habe es satt, mir von religiösen und anderen Minderheiten, die ihre wohlverbrieften Minderheitenrechte mit pausenloser medialer Unterstützung schamlos ausnutzen, vorschreiben zu lassen, was ich tun und sagen darf und was nicht. Ich habe es satt, wenn ich nicht das nachsage, was der Mainstream mir vorgeben will, mich als Leugner, Querdenker oder Nazi beschimpfen zu lassen.

Ich habe es satt, in einem Gespräch über Corona und Impfung, in dem man nicht gleicher Meinung ist, mir ausdrücklich, zweimal innerhalb einer Minute, sagen lassen zu müssen: „Ich wünsche dir, dass du Corona bekommst!“ Wie weit sind wir gekommen?

Ich habe es satt, wenn völlig Übergeschnappte meine deutsche Muttersprache verhunzen und mir glauben mir beibringen zu müssen, wie ich mainstream-gerecht zu schreiben und zu sprechen habe. Die mir vielleicht auch vorschreiben wollen, was ich in meinem Blog schreiben darf und was nicht.

Ich habe es satt mir anhören und ansehen zu müssen, wie manche Politiker, oder die sich dafürhalten, die in ihrem Leben nichts weiter geleistet haben, als das Tragen einer fremden Aktentasche, glauben Deutschland regieren zu können. Manche denken, weil sie Germanistik oder Politikwissenschaften studiert haben sind sie dafür geeignet. Wenn sie doch nur ihr Studium mit einem Abschluss zu Ende gebracht haben, dann haben sie wenigstens das bewiesen, dies reicht aber nicht.

Ich habe es satt, dass Stiftungen jeglicher Partei Stipendien verteilen, um mit diesen Stipendien Parteisoldaten heranzuziehen. Diese Studenten studieren dann Germanistik und/oder Politikwissenschaften, einige Semester dann noch in den USA oder Großbritannien. So sind sie dann besonders als Fellow gerüstet. Dann arbeiten sie einige Zeit für einen Abgeordneten in einem Parlament. Wenn sie sich gut verhalten bekommen sie einen Listenplatz und werden ins Parlament berufen. Das hat man auch bei der letzten Bundestagswahl gesehen. Es genügt eben nicht, dass solche Parlamentarier nur irgendetwas studiert haben. Sie sind als Hinterbänkler Stimmvieh.

Ich habe es satt, mich von Politikern mit abgebrochenem Studium gegen Deutschland aufhetzen zu lassen. Einige derer, die uns heute regieren, sind unter der heutigen Rot-Grün-Gelb-Regierung sogar Staatsministerin oder Bundestagspräsidentin geworden. Muss ich noch deutlicher werden?

Ich habe es satt, wenn unter dem Vorwand einer „links-grün-bunten“ Gesellschaft Recht und Sicherheit dahinschwinden und man abends aus dem Hauptbahnhof kommend, über Dreck, Schmutz, Drogensüchtige und Beschaffungskriminelle steigen muss, vorbei an vollgesprayten Wänden.

Wann ist es wieder soweit, dass in Deutschland die Menschen, egal welchen Geschlechts, welcher Hautfarbe und welcher Herkunft geschätzt und unterstützt werden, die täglich mit ihrer Arbeit den Reichtum der ganzen Gesellschaft erbringen: Die Mitarbeiter in den Unternehmen, die Handwerker, die Freiberufler, die vielen engagierten Unternehmer des Mittelstandes.

Ich will, dass die Lehrer unserer Kinder und Enkel, die Ärzte und Pfleger unserer Kranken und Hilfebedürftigen die Anerkennung und Unterstützung erhalten, die sie täglich verdienen. Ich will, dass sich die Jungen im Rahmen unserer Gesetze austoben und vielleicht die Leistungen ihrer Großeltern und Eltern, der Alten und Erfahrenen anerkennen. Denn diese haben die Voraussetzungen geschaffen, dass die Jungen in diesem Wohlstand und doch eingeschränkten Freiheit leben können.

Es darf für die Zukunft nicht sein, dass die „Alten“ etwas geschafft haben oder etwas schaffen, deren Nachkommen das Geschaffene nur verwalten, die dritte Generation studiert dann Kunstgeschichte oder Politikwissenschaft, und mit der vierten Generation löst sich das Geschaffene auf oder wird versilbert. Es ist schwer, wenn die Kinder kein Interesse an der Nachfolge im Unternehmen haben, den richtigen Nachfolger als Unternehmer zu finden.

Howgh!

Das von mir hier geschriebene treibt mich schon lange um. Ich konnte aber meine Gedanken zu der Zeit nicht so fassen. Ich war auch mit Anderem beschäftigt. Dann kam mir wieder ein Artikel aus der Freiburg-Schwarzwald-Zeitung auf den Schirm. Dort hat sich Prof. Dr. Kurt Löschke mit dem Artikel „Ich habe es satt“ zu Wort gemeldet. Dieser Artikel war für mich eine große Formulierungshilfe, streckenweise habe ich ihn übernommen, und mit meinen Erfahrungen ergänzt. Den Artikel im Original will ich Ihnen nicht vorenthalten; hier ist der Link dazu.

Artikel des Prof. Dr. Kurt Löschke

Sollte der Link nicht mehr funktionieren, bitte schreiben Sie mir eine E-Mail, ich werde den Link dann zeitnah verändern. Danke!

Erlebnisse bei einem Besuch in einer Psychiatrischen Klinik

Von Gastautor Eulenspiegel

Verehrte Leser, heute kann ich Ihnen einen exklusiven Einblick in eine der geheimsten Einrichtungen in ganz Europa gewähren: Die Privatklinik des Herrn Professor Ohnmacht (1), in – nun, den Ort darf ich Ihnen nicht nennen, sonst wird es ein Wallfahrtsort.

Professor Ohnmacht hat sich, von der Öffentlichkeit unbemerkt, über Jahre einen Ruf als der beste psychiatrische Betreuer für besonders schwere Fälle erworben. In seiner Klinik lässt sich fast alles behandeln, was in der deutschen, europäischen und transatlantischen Politik Rang und Namen hat.

Der Professor gewährte mir eine Führung durch die verschiedenen Abteilungen seiner Klinik, unter der Bedingung, dass ich keine Namen von Patienten erwähne, da diese unter der Regelung fallen, die in psychiatrischen Fachkreisen das „Idiotengeheimnis“ heißt.

Bei diesem Rundgang konnte ich einige erstaunliche Erkenntnisse gewinnen.

Das erste Gebäude, das wir durchschritten, nennt sich „Ru-Chi-Mu-Abteilung“. Hier befinden sich schwerste Fälle von Realitätsverlust unter Politikern, die für alles Unheil auf der Welt wahlweise die Russen, die Chinesen und/oder die Muslime verantwortlich machen (daher die Bezeichnung „Ru-Chi-Mu-Abteilung“). Ab und zu hört man aus Krankenzimmern laute Schreie wie: „Alarmsufe rot! Mobilmachung! Bombardiert sie alle! Weg damit!“, und sobald man eine der Türen öffnet, tönten dem Professor hysterische Beschwerden entgegen: „Nein, ich will das Frühstück nicht, das hat Putin vergiftet“, oder „Ich will nicht mehr von Schwester Karin gewaschen werden, die ist eine chinesische Agentin.“

Ein Patient, der sich für die ehemalige amerikanische Aussenministerin Albright hält, ruft immer wieder: „Man kann doch nicht die ganzen Rohstoffe Russlands den Russen alleine überlassen“. Mit so ähnlichen Sprüchen tönt es den ganzen Tag, wie in einem Irrenhaus.

Professor Ohnmacht zog die Augenbrauen hoch, zuckte mit den Schultern und sagte bedauernd: „Leider können wir nur wenige heilen … „.

Bei einigen Patienten fielen Ähnlichkeiten mit bekannten Persönlichkeiten auf. u. a. Mister Johnson, Frau Bockbaer, Frau von der Lichten, und jemand, der sich für Joe Biden hält. Allerdings sahen sie so verwahrlost aus, dass sich nicht mit Sicherheit sagen lässt, ob es sich tatsächlich um diese Personen handelte. „Sie sind dermaßen in ihrer Phantasiewelt gefangen, dass sie alles vergessen“, erklärte der Professor, „aber nicht das, was sie immer wieder sagen.“ Der, der sich für Joe Biden hält, soll doch gesagt haben: „Stubid Son of a Bitch“. Niemand konnte sich erklären, wen er gemeint haben kann. Es ist sicher nur eine entfernte Ähnlichkeit, wie dem auch sei, ob es sich um die genannten Personen handelt, fällt ja auch unter das „Idiotengeheimnis“.

Das nächste, ein eindrucksvolles vielstäckiges Gebäude, war der „Bubble Tower“. Hier hatte der Professor etliche Finanzminister, Banker und Ökonomen eingewiesen. Die meisten, die ich sah, waren ganz in ihre Lieblingsbeschäftigung vertieft: Sie spielten an Computern mit Zahlen, die in ihren überhitzten Gehirnen das einzig Wichtige auf der Welt waren, nämlich Geldsummen – so hoch wie möglich. Die Computer waren natürlich Attrappen, ohne Anschluss ans Internet, damit kein Schaden entsteht. In einem Zimmer hörten wir einen Banker und einen Minister reden: „Wieder 300 Millionen weg! Wir müssen die Steuern erhöhen“! „Ts, ts, ts“, schnalzte der Professeor, und meinte dann schmunzelnd: „Die Pfleger nennen sie nur die Derivatdeppen“.

Schließlich gelangten wir zu einem großen, komplett grün gestrichenen Gebäude. „Das ist die Abteilung für Ökowahn, die musste kürzlich ausgebaut werden“, informiert Professor Ohnmacht mich. Im Erdgeschoß befand sich die Notaufnahme. „In den letzten Wochen wurden hier viel eingeliefert, deren Zustand sich akut verschlechterte“, meinte Professor Ohnmacht. „Nachdem die europäische Windflaute 2021 zu enormen Engpässen und Verteuerungen von Energie geführt hat, fordern sie als Lösung lauthals einen schnelleren Ausbau der Windenergie mit noch größeren Windrädern“. Über die otimale Behandlungsmethode sei man sich noch nicht einig: „Einige Kollegen meinen, wir sollten sie den Winter über ohne Heizung lassen, aber ich habe da aus humanitären Gründen meine Bedenken. Anderseits … „, er vollendete den Satz nicht.

Schließlich zeigte er mir noch einen kleinen Bereich für einige besonders schwere Fälle. Es waren Verteidigungsminister und Spitzenoffiziere, die an mehr Nachhaltigkeit der NATO arbeiten. Wir hörten einen rufen: „Und dann werfen wir vor dem Bombarement Flugbläter ab, worauf steht: Die Flugzeuge, die Bomben auf Eure Kinder werfen, sind mit klimafreundlichem Treibstoff betankt“.

Ja, ein Patient ist mir besonders aufgefallen, er hält sich für den Gesundheitsminister Karl Lauterbauch. Dieser Patient sagt, wie ein Dozent, fast immer das gleiche: „Wenn ich zum Beispiel ein Schwimmbad habe, und es gibt einen Teil im Schwimmbad, da ist das Wasser sehr tief, kein Boden, dann dürfen dort die Nichtschwimmer nicht rein. Und der, also, Schw … der Teil wos Wasser nicht so tief ist, da dürfen auch die Nichtschwimmer rein. Aber ich kann nicht zulassen mit dem Argument, na ja, die dürfen doch auch schwimmend teilnehmen, so dass sie, dass die Nichtschwimmer dort ertrinken, das möchte ich nicht. Es ist dann zu gefährlich (schlecht verständlich … wie der Nichtschwimmer, der vielleicht ein bischen schwimmen kann, aber nicht wirklich gut, ich muss diese Menschen vor einander schützen und sie auch selbst schützen“. Es war zum Schluss nicht gut verständlich, kein Wunder an diesem Ort!

„Ja, wir haben es nicht leicht“, seufzte Pfrofessor Ohnmacht. „Wie gesagt können wir nicht viele heilen. Aber wenn wir sie hierbehalten, ist ja auch schon geholfen“.

Es grüßt, bis bald!

Ihr Eulenspiegel

1 Name aus Datenschutzgründen geändert

Kann man einer Regierung trauen, wenn die Regierungsmitglieder, oder auch frühere, in der Vergangenheit etwas anderes gesagt haben, als sie heute veranlassen?

Lüge nie, denn du kannst ja doch nie behalten, was du alles gesagt hast!
Konrad Adenauer

Impfpflicht ja oder nein – das ist hier die Frage!

Wie kann ich jemanden, ob Politiker oder einer andereren Person trauen. wenn sie etwas sagen oder verfolgen, was sie vorher verneint haben? Sind das Aussetzer im Gedächtnis oder waren das Lügen? Wenn ein Politiker heute zu einem existenziellen Thema etwas sagt, was er vorher im vollen Bewusstsein verneint hat, dann kann es wohl ein wahlttaktisches Kalkül sein, aber es ist trotzdem eine glatte Lüge. Das kann man nicht mit dem Spruch Konrad Adenauers abtun: „Was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern“. Selbst wenn man weiß, dass Menschen und Politiker manchmal lügen.

Diese Aussagen von Politikern, egal welcher Partei sie angehören, sind von mir belegbar:

Michael Kretschmer – Ministerpräsident von Sachsen – am 05. Mai 2020 auf Twitter
„So eine Art Impfzwang, ich will mal deutlich sagen: Das ist Unfug! Niemand wird in der Bundesrepublik Deutschland gegen seine Willen geimpft“!

Angela Merkel – ehemalige Bundeskanzlerin
„Wir haben gesagt, es wird keine Impfpflicht geben“! – in der ARD am 13. Juni 2021
„Wir haben nicht die Absicht, diesen Weg zu gehen“ bei einem Besuch mit Jens Spahn im Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin – am 13. Juli 2021 (ZDF)

Christian Lindner – damals Franktionsvorsitzender der FDP, heute Finanzminister – am 06. September 2021 im ZDF
„Eine Impfpflicht wäre nicht verhältnismäßig, denn die einmalige Impfung gegen Corona immunisiert nicht für das ganze Leben. Da wo wir eine Impfpflicht haben, wie bei Masern, sagte die Weltgesundheits-Organisation, Ziel ist die Ausrottung. Dieses Ziel ist beim Corona-Virus nicht realistisch“.

Olaf Scholz – heute Bundeskanzler von Rot-Grün-Gelb – am 13. September 2021 bei Illner
„Also … 1. bin ich gegen eine Impfpflicht …

Jens Spahn – ehemaliger Gesundheitsminister – am 18. November 2021 im Deutschen Bundestag
„Weil schon wieder anders behauptet wird, auch in den sozialen Medien, ich gebe Ihnen mein Wort, es wird in dieser Pandemie keine Impfpflicht geben …
Autor: Was gilt schon ein Wort? Nun, man hat die Pandemie aufgehoben … ?

Heiko Maas – ehemaliger Außenminster – am 19. November 2021 bei Bild
„Ich halte es nicht für notwendig eine allgemeine Impfpflicht in Deutschland zu verhängen“.

Es gibt noch viele andere Politiker, die sich heute so und morgen so zu diesem Thema äußern. Das wiederzugeben sprengt den Rahmen hier.

Kommt nun die Impfpflicht doch?

7 Mitglieder des Bundestages haben an alle Mitglieder des Deutschen Bundestages einen offenen Brief geschrieben. Der Inhalt dieses Briefes ist die Veröffentlichung der Vorbereitung auf ein Gesetz zur Impfpflicht, Diese 7 MdB wenden sich am Anfang des Schreibens mit folgenden Worten an die Kollegen:

Sehr geehrte Abgeordnete,
werte Kolleginnen und Kollegen,
in der kommenden Woche werden wir in einer vereinbarten Orientierungsdebatte über den weiteren Weg der Impfkampagne in Deutschland und die Ausstattun einer möglichen Impfpflicht diskutieren. Die Debatte rund um die Impfpflicht wird in der Presse, in der Gesellschaft und in unserem Haus breit geführt …….

Dieses Schreiben hat „Die Welt“ auf ihrer Website veröffentlicht, ich verlinke es hier.

Die Verfasser sind folgende MdB:

Heike Baehrens SPD seit 2013
Dr. Jonasch Dahmen Bündnis 90/Die Grünen seit 2020
Katrin Helling-Plahr FDP seit 2017
Dagmar Schmidt SPD seit 2013
Dr. Till Steffen Bündnis 90/Die Grünen seit 2021
Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann FDP seit 2017
Dirk Wiese SPD seit 2013

Nach dem Porporz der Parteien sind es 3 MdB der SPD, 2 vom Bündnis 90/Die Grünen und 2 der FDP. Soweit so gut. Wenn man sich die Namen dieser Abgeordneten anschaut, darf man sich schon fragen: Wer sind diese Leute? Wie kommt es, dass ausgerechnet diese Leute sich mit einem Brief an Ihre Kollegen wenden? Bis auf Dr. Till Steffen, der erst 2021 über ein Direktmandat in den Bundestag einzog, haben alle anderen ihr Mandat ausschließlich über einen Listenplatz erhalten. Alle diese Abgeordneten habe sich in keiner irgendeiner herausragenden Art und Weise hervorgetan.

Doch, Frau Dr. Agnes-Marie Strack-Zimmermann ist in der neuen Regierung Rot-Grün-Gelb stellvertretendes Mitglied im Innenausschuss und Vorsitzende des Verteidigungsausschuss. Nicht zu vergessen, sie ist auch stellvertretendes Mitglied der Parlamentarischen Versammelung der NATO. Strack-Zimmermann bekennt sich eindeutig zur Beibehaltung des Zwei-Prozent-Ziels (2 % des BIP für „Verteidigung“). Langfristig fordert sie: Statt 3 % für den Verteidiungshaushalt 3 % des BIP für „Verteidigung, Diplomatie und Entwicklungshilfe“. Eine nette Umschreibung für das Gleiche. Also nicht 2 %, sondern 3 % für die „Verteidigung“? Wo wollen wir Deutschland nun verteidigen, nachdem wir uns aus Afghanistan „zurückgezogen“ haben? Wenn wir unseren Politikern Glauben schenken, müssen wir uns seit einiger Zeit gegen Russland verteidigen, womöglich ist unsere Bundeswehr in naher Zukunft in der Ukraine? In einem heutigen Interview im Welt-TV hat diese Frau auf das Übelste gegen Russland gehetzt. Sie hat sogar behauptet, dass Russland vor 8 Jahren in die Ost-Ukraine einmaschiert ist! Solche Politiker vertreten unser Land und dürfen im TV reden … reden … reden. Wie dumm hält uns diese Frau? Es ist eine Schande, dass solche Leute dann noch über den Listenplatz in den Bundestag kommen.

Diese MdB werben bei anderen MdB um ihre Zustimmung. Ausgerechnet mit diesem äußerst und umstrittenen Thema Impfgesetz oder Impfpflicht. Eine Impfpflicht, egal für alle oder für bestimmete Bevölkerungsgruppen, dies muss der Bundestag beschließen.

War dieser Brief ihre eigene Initiative? Bei der Zusammensetzung dieser Gruppe kann ich mir dies nicht vorstellen. Man braucht nur zu googeln, ich habe es getan.

Wer hat sie also geschickt oder dies veranlasst? Dabei darf man nicht, wie es sonst üblich ist, dreimal raten. Es sind die, die ihnen ein Direktmandat oder einen realtiv sicheren Listenplatz geben, den sie auch in der Zukunft brauchen. Es ist, und war schon immer so: „Wenn du mein Lied nicht singst, dann kannst du auch mein Brot nicht essen“. So einfach ist das.

Wir können uns schon jetzt ausmalen, wie dieser Brief auf alle Abgeorneten wirken wird. Es ist eine Aufforderung und Warnung an diejenigen, die auf einen sicheren Listenplatz angewiesen sind.

Ich habe noch keinen Abgeordneten erlebt, egal welcher Partei, der nach seinem Gewissen gehandelt oder abgestimmt hat. Es waren immer die Vorgaben der Partei. Nun, wir leben in einer Demokratie. Jeder darf nach seinem persöänlichen Glück streben, aber dann so, dass er keinem Anderen einen Schaden zufügt. Welchen Schwur leisten diese Menschen bei Antritt zu ihrem Amt?

Pressekonferenz am Freitag, den 14. Januar 2021
Karl Lauterbach – Lothar H. Wieler – Christian Drosten


Die einzige Art gegen die Pest zu kämpfen, ist die Ehrlichkeit.
Albert Camus  1947

Am Freitag, den 14. Januar 2022, fand eine Pressekonferenz zum Thema Corona statt. Anwesend waren: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, der Präsident des RKI Lothar H. Wieler und der „Chef-Virologe“ Christian Drosten.

Ich habe einen Teil der Konferenz im Wortlaut mitgeschrieben. Es ist der Teil, in dem Karl Lauterbach auch von dem Maß Ct-Wert 30 sprach. Karl Lauterbach macht auf mich den Eindruck eines getriebenen, überforderten und unsicheren Mannes …. er spricht ohne Punkt und Komma. Seine Augen irren umher, sein Blick ist unstet.

Nun aber zur Konferenz …

Karl Lauterbach:
(nach einer endlosen Einleitung): ………. „Ich komme zum Schluss meiner kurzen Einleitung, also, ich glaube, dass wir jetzt in ein schwieriges Fahrwasser kommen. Wir werden viele Menschen mit Infektion versorgen müssen, die Krankenhäuser werden an ihre Belastungsgrenzen kommen, die Labore werden an ihre Belastungsgrenzen kommen. Wir haben eine neue Corona-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung heute im Bundestag beschlossen. Dort ist die Quarantäne- und Isolationszeit auf 7 Tage verkürzt worden.

Die jenigen, die aus dem medizinischen Bereich kommen und in Isolation sind, müssen eine PCR-Nachweis erbringen, dass sie nicht mehr ansteckend sind, gemessen an dem Ct-Wert 30″.

Bemerkung des Autors:
d. h. ein Mediziner, eine Krankenschwester, eine Pflegekraft sind in Isolation. Sie waren vorher als positiv getestet worden. Der Frei-Test-PCR-Test wird nun im Labor mit dem Ct-Wert 30 ausgewertet? Das bedeutet doch, dass mit einem Ct-Wert von 30 die Mehrzahl dieser Menschen wieder in die Isolation müssen.
Wie komme ich darauf? Prof. Stang von der Universität Duisburg-Essen hat in einer großen Studie festgestellt:

Getestet                   postitiv           %               Ct-Wert           Ct-Wert
                                                                           <25                  <30
162.457                    4164               2,6               40,6 %            69,5 %

An diesen Zahlen sieht man, dass mit Ct-Werten von <30 und darüber keine qualifizierte Aussage über eine Infektion, und darüber hinaus für unverhältnismäßige Maßnahmen gemacht werden kann. Es wird aber getan! Ich habe das auch in anderen Beiträgen zum PCR-Test beschrieben!
Wenn ich Haare von einem Hund nehme und diese mit einem PCR teste, dann wird bei Ct-Werten von 30, 40 oder noch höher auch kein Hund entstehen, aber der Mensch würde als positiv getestet gelten! Um dies zu verstehen, muss man nicht Public Health studiert haben.

Zur Aussage des Herrn Lauterbach: ….. „Wir werden viele Menschen mit Infektionen versorgen müssen, die Krankenhäuser werden an ihre Belastungsgrenzen kommen, die Labore werden an ihre Belastungsgrenzen kommen“.

Wie soll das gehen? Ja, wenn Herrr Lauterbach noch mehr Menschen testet, was ja schon allein bei 2G+ der Fall ist, dann wird Herr Lauterbach auch mehr „Infektionen“ mit einem Ct-Wert von 30 bekommen! Geimpft und genesen wird nochmals, immer wieder, getestet! Die „Inzidenz-Zahlen“ sagen dazu ja alles! Wir haben eine Test-Pandemie!

Wie werden die Krankenhäuser an ihre Belastungsgrenze kommen? Nicht durch mehr Corona-Kranke, denn die Belegung der Krankenhäuser ist schon seit Wochen rückläufig. Nicht die Bettenkapazität ist das Nadelöhr, sondern die Mitarbeiter der Krankenhäuser kamen in der Vergangenheit, und kommen auch in der Zukunft an ihre Belastungsgrenze. Die schlechten Bedingungen haben die Menschen aus den Pflegeberufen getrieben, obwohl sie mit Herzblut dabei waren. Das ist aber der Gesundheitspolitik der vergangenen, derzeitigen und wahrscheinlich auch den zukünftigen Regierungen geschuldet.

Die Zahl der Betten deutschlandweit kann man im DIVI-Intensivregister nachschauen. Oder stimmen diese Zahlen aus dem Intensivregister nicht? Oder haben die Staatssekretäre des Herrn Lauterbach ihm noch nicht die Zahlen der letzten Wochen vorgetragen? Diese Zahlen müssten sich aber auf den Gängen des Gesundheitsministerium rumgesprochen haben!
Wenn das so ist, dann ist diese Aussage des Herrn Karl Lauterbach nicht werthaltig!

Weiter mit Herrn Lauterbach:
„Damit wir diese PCR-Testungen auch durchführen können, habe ich gestern veranlasst, dass wir diejenigen, die aus diesem Bereich schon kommen und eine Freitestung mit dem PCR benötigen, so dass wir sicherstellen können, dass diejenigen, die aus dem medizinischen Bereich kommen und eine PCR-Testung benötigen, die PCR-Testung auch dann bekommen, wenn die PCR-Kapazität ausgereizt ist, oder überlastet sein dürfte.
Schließlich, also, wir führen die Booster-Kampagne weiter fort. Ich bin mit dem Booster-Impf-Tempo insgesamt zufrieden, wir werden es aber nochmals beschleunigen. Wenn es uns gelingt, die also, wann, oder die Welle so zu verlangsamen, dass wir das Booster-Tempo nutzen können, um möglichst viele zu Boostern, die sonst schwer erkrankt werden, dann ist unsere Strategie aufgegangen. Die Strategie war ja von Anfang an, wir verlangsamen die Welle, wir strecken die Welle und Boostern in dieser Zeit soviele Menschen wie möglich, um diejenigen die dann, also, sonst infiziert worden wären, vor der Infektion zu schützen, und wenn sie sich infizieren, dann vor schwerer Krankheit zu schützen. Das ist Teil unserer Strategie …………“

Bemerkung des Autors:
Herr Karl Lauterbach ist Professor und nun Bundesgesundheitsminister. Wenn ich mir diese Pressekonferenz anhöre oder meine Niederschrift lese, muss ich mich fragen: Wie kommt dieser Mann zu diesem Amt? Er spricht, ohne Komma ohne Punkt. Für mich, und wahrscheinlich auch für viele andere Mitbürger, ein Geschwurble. Dieser Mann ist zwar Mediziner, aber kein Wissenschaftler, er ist Politiker, er ist ein Angstmacher. Das war er schon als Abgeordneter. Nun als Bundesgesundheitsminister hat Karl Lauterbach nun endlich die Macht diese Politik der Angst verstärkt auszuleben. Er ist für mich ein Spalter, kein Mann des Zusammenführens, der Verständigung mit anderen herausragenden Wissenschaftlern. Vielleicht wird er dazu benutzt, weil sich andere die eigenen Hände nicht schmutzig machen wollen? Herr Lauterbach bezieht sich auf Studien aus Großbritannien, ohne weiter auf sie einzugehen. Großbritannien darf er nicht mit Deuschland vergleichen!

Wie wahrscheinlich sind weiße Weihnachten?

Über das Klima wird viel berichtet. 97 % der Wissenschaftler behaupten, dass das heutige Klima menschengemacht ist. Das hat auch die frühere Umweltministerin Swenja Schulze behauptet, inzwischen sollen das ja schon 100 % sein. Sie hat diese Aussage von dem Amerikaner Cook ed. al. ungeprüft übernommen. Aber dazu in einem anderen Beitrag.

Aber bleiben wir bei dem Thema Weiße Weihnachten. Ja, ich kann mich als Kind auch erinnern, dass wir Weiße Weihnachten hatten. Aber hatten wir alle Jahre weiße Weihnachten? Ich kann mich auch daran erinnern, dass zu Weihnachten kein Schnee lag! Das war auch in meiner Kindheit so.

Wenn nun an Weihnachten, oder davor und danach, es keinen Schnee gibt, dann ist das Klima daran schuld. Wie immer, wenn etwas anders ist als es einmal war, dann ist es das Klima! Niemand bestreitet, dass sich das Klima geändert hat, denn es hat sich immer wieder geändert und es wird sich auch in Zukunft ändern! Nun, kann es sein, dass es das Klima ist, wenn es regnet oder schneit, oder nicht schneit und nicht regnet? Nein, es nicht das Klima, es ist das Wetter! Ja, das Wetter will nicht so sein wie die Klimawissenschaftler das Klima modellieren. Gottseidank lässt sich das Wetter nicht modellieren!

Ich habe schon vor einiger Zeit recherchiert und bin auf diese Grafik in der Sächsischen Zeitung vom 22. Dezember 2019 gestoßen.

Nach dieser Grafik hatten wir hier in Dresden von 1935 bis 2019 innerhalb von 85 Jahren nur in 24 Jahren Schnee. Wenn ich mich richtig erinnere hatten wir im Jahr 2020 und 2021 nur 3 Wochen Schnee. Wenn ich die beiden Jahre 2020 und 2021 dazu nehme, dann hatten wir In 18 Jahren bis 9 cm Schnee und in 8 Jahren über 10 cm. Also von 87 Jahren hatten wir nur in 26 Jahren Schnee, das sind nur rund 30 %. Ist das viel? Ich sage nein! Allerding war der Winter 1962/63 schon schlimm. Temperaturen mit minus 29 Grad waren keine Seltenheit. Der Winter 1986 war schneereich und sehr kalt. Der Diesel hat ausgeflockt und die Filter und Leitungen verstopft. Ich habe machen LKW und PKW mit diesem Phänomen defekt liegen gesehen.

Wenn man die Statistik für den ersten Weihnachtsfeiertag anschaut, dann sieht es zu anderen Städten nicht recht viel besser aus. In München waren es 25 Jahre, in Berlin 16 Jahre, in Hamburg 12 und in Frankfurt nur 12 Jahre. Alle Jahre werden Wetterexperten gefragt, ob es weiße Weihnachten gibt oder nicht. Das werden sie schon Wochen vorhergefragt. Niemand kann dazu eine Antwort geben. Wettervorhersagen auf eine Zeit von Wochen ist unmöglich. Ich kann mir sogar vorstellen, dass sogar Meteorologen sagen es ist „Schwachsinn“, wenn jemand etwas anderes behauptet. Es bestätigt sich wieder, was die Statistik sagt. Auch in 2021 ist Schnee am Heiligabend oder den Weihnachtsfeiertagen ist in Dresden die Ausnahme. Wie immer ist das Klima daran schuld, wir haben einen Schuldigen!

Wieder so ein „Schwachsinn“, wie die Meteorologen sagen würden!

23. Juni 2021 Fragestunde Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel zu verschiedenen Themen, hier zum PCR-Test.

Frau Bundestags-Präsidentin Petra Pau:
Der Abgeordnete Sebastian Münzenmaier hat das Wort:

Frau Bundeskanzlerin, laut einer aktuellen Studie der Universität Duisburg und Essen mit über 160.000 Teilnehmern, sind die momentan durchgeführten PCR-Tests, die ja die Grundlage für den Inzidenzwert bilden, nicht aussagekräftig über die Ansteckungsgefahr eines Getesteten, und laut dem Autor der Studie, Herrn Prof. Dr. Stang, waren im Vergleichszeitraum der Studie über 60 % der positiv getesteten nicht mehr ansteckend, da der CT-Wert über 25 und die Viruslast dementsprechend zu gering für eine Ansteckung war. Und da die positiven PCR-Tests, ich habe es eben ja gesagt, momentan die Grundlage für den Inzidenzwert sind, und dieser Inzidenzwert ist dieser Regierung nachher die Voraussetzung für massive Einschränkungen von Grund- und Freiheitsrechten. Und deswegen, Herr Prof. Dr. Andreas Stang äußerte sich dazu wie folgt, ich zitiere mit Erlaubnis der Präsidentin: Die am Ende errechnete Zahl von SARS-CoV-2 Getesteten sollte daher nicht als Grundlage für Pandemiebekämpfungs-Maßnahmen wie Quarantäne, Isolation oder Lockdown benutzt werden, Zitat Ende. Vor diesem Hintergrund frage ich Sie, stimmen Sie dieser Aussage zu, und wenn nein, warum nicht.

Frau Bundeskanzlerin Merkel:

Nein, ich stimme dieser Aussage so nicht zu, ich glaube auch, dass auch gute wissenschaftliche Antworten, die ich hier nicht wiedergeben kann, z. B. von Prof. Drosten in seinem letzten Podcast gegeben wurden. Ich will nur ganz allgemein sagen, schauen Sie sich, wenn Sie sich den PCR-Wert eines Erkrankten anschauen, dann baut der sich auf, und dann baut er sich nach einem Höhepunkt wieder ab, und das heißt, man hat in Verlaufe der Krankheit, wenn man jeden Tag einen PCR-Test machen würde, immer eine bestimmte Verlaufskurve, und da sind Teile davon unterhabt von 25 und Teile sind über 25, mal ist man mehr ansteckend, kommt man in den ansteckenden Bereich, dann ist man wieder gar nicht ansteckend. Und die einzige Frage ist, haben wir, und hatten ja nur eine endliche Zahl von PCR-Tests zur Verfügung. Vielleicht manchen Menschen drei oder vier Tage zulange Quarantäne angesagt. Aber sie können aber mit einem PCR-Test, bei den Sie 100 % rauskriegen ob jemand die Krankheit hat, nicht sagen, ist der auf dem aufsteigenden Ast des PCR-wertes, den absteigenden Ast des PCR-Wertes, also weil das gerade andersrum geht, ist nicht meine Handbewegung (Sie fuchtelt mit den Händen im Kreis herum) müssen Sie sich andersrum denken, aber ist ja genau, auf welchem Stadium der Infektion ist er. Und deshalb glaube ich, dass wir im großen Ganzen, im Blick auf die Verfügbarkeit von PCR-Tests, verantwortlich gehandelt haben, und man, wenn man unendlich viele solcher Tests hat, könnte man die Quarantäne hinten und vorne noch ein bisschen abscheiden, aber das wäre nicht verantwortlich, da man für das Individuum aber gar nicht weiß, wie sich die PCR-Konzentration dann verändert. Das kann bei einem schnell gehen, bei anderen langsam gehen. Sie können ja nicht stündlich testen und fragen, ist er nun über 25 oder unter 25 und darf ich ihn auf die Straße lassen, so.
Und deshalb ist das nach bestem Wissen und Gewissen gut gemacht.

Frau Präsidentin Petra Pau: Sie haben das Wort zur Nachfrage.

Der Abgeordnete Sebastian Münzenmaier:

Vielen herzlichen Dank! Ja, Sie haben jetzt wieder nur auf den PCR-Test, bezüglich auf die Inzidenz bei einigen, bei einigen….
Frau Merkel fällt ins Wort: … ich hab, ich hab auf den CT-Wert Stellung genommen ….
Präsidentin:… Frau Bundeskanzlerin ..Entschuldigung …
Frau Merkel: … Entschuldigung … (hält die Hand vor den Mund)   ja selbstverständlich
Präsidentin: … zuerst stellt der Abgeordnete noch seine Nachfrage, dann kommt … (weiteres geht unter)

Der Abgeordnete Sebastian Münzenmaier:

Frau Bundeskanzlerin … danke fürs Wort … also es ist ja so, … Sie haben ja in einigen lhrer Maßnahmen, wie auch in der Bundesnotbremse, da haben Sie komplett auf die Inzidenz abgestellt. Da gibt es keine weiteren Maßnahmen wie z. B. die Belegung der lntensivbetten, die haben Sie eben angesprochen, auch da gibt es Manipulationsvorwürfe, der Bundesrechnungshof hat gesagt, da war wohl nicht alles ganz korrekt. Da haben wir den Fall der PCR-Tests. Eine namhafte Studie, es ist ja nicht so, dass ich die erfunden hab, eine namhafte Studie sagt, na ja, da gibt es einiges an Unklarheiten. Das bedeutet, lhre Maßnahmen, die sie bisher getroffen haben, die stehen alle auf sehr wackligen Füßen. Und deshalb, vor diesem Hintergrund, möchte ich Sie noch mal fragen, wie geht das in Zukunft weiter. Jetzt wurde ja schon von der Delta-Variante geredet. Auch dazu gibt es Aussagen dazu, dass die zwar ansteckend, aber nicht gefährlicher im Sinne von schweren Verläufen sei. Wie stellen Sie sich vor, wann kann den Maßnahmen wirklich aufheben, oder müssen wir damit rechnen, dass wir Ende des Jahres wieder in Lockdown gehen müssen, dass wir damit rechnen müssen, dass eine Epsilon-Variante auftaucht usw.

Frau Bundeskanzlerin Merkel:

Also, dass verschiedene Varianten auftauchen können, damit müssen wir rechnen, solange nicht die ganze Menschheit geimpft ist.

Und jetzt will ich mal versuchen zu ordnen was Sie, was Sie hier gesagt haben. Ein PCR-Test ist positiv, dann hat der Mensch SARS-CoV-19.

2. Mit einem PCR-Test ist ein CT-Wert verbunden, irgendeine Konzentration in Abhängigkeit von der Zeit. Und dies kann über oder unter 25 sein, ist er über 25, ist der Mensch ansteckend. Sie wissen aber nicht in welchem Moment, gleichen Moment des Krankheitsverlaufs, die diese Messung machen, also hat er morgen einen höheren CT-Wert oder einen niedrigeren CT-Wert, und davon hängt ab, ob er morgen noch ansteckend ist oder nicht. Das heißt also, sie, im Grundsatz ist der PCR-Test immer ein hervorragender Indikator für die Frage, ob jemand krank ist, und wenn ich mir den Zeitverlauf von CT angucke, kann ich auch sagen, wann ist er nun mit großer Wahrscheinlichkeit ansteckend, wann nicht.

Jetzt fragen Sie nach der Inzidenz, das ist ja was ganz anderes. Die Inzidenz ist die Zahl der Menschen, die einen Positiven PCR-Test hatten, pro 100.000 Einwohner in 7 tagen. Und diese Inzidenz, da haben wir eine Evidenz gehabt, dass bei den bisherigen Varianten… (an die Präsidentin gewandt: das hole ich bei der nächsten Frage rein) …bei den bisherigen Varianten, die Krankenhaushäufigkeit so und so viel hoch ist, und die schweren Erkrankungs-Verläufe so und so viel hoch, Long-COVID vielleicht so und so viel hoch sind. Durch das impfen wird sich das ändern. Das heißt, das was wir im letzten Winter hatten, dass die Inzidenz in dieser oder jenen Weise mit der Zahl der belegten lntensivbetten verbunden ist, das wird nicht mehr eins zu eins so gelten.

Wie das geht, wie die einzelnen Impfstoffe auf schwere Verläufe wirken, auf die Ansteckbarkeit anderer Menschen, selbst wenn ich nicht selber, nicht schwer erkranke, das hängt von der lmpfquote ab, wieviel Menschen lassen sich impfen, je mehr sich impfen lassen, umso leichter haben wirs, aber es wird sich durch das impfen verändern. Und deshalb kann ich lhnen für den Herbst diesen Jahres noch keine Aussage machen.

Bemerkung: Ich habe diesen Wortlaut aus dem Video der Befragung mitgeschreiben, nach bestem Wissen und Gewissen.
Das Video können Sie sich gerne unter diesem Link ansehen: Befragung der Bundeskanzlerin Angela Merkel

 

PCR-Test – Professor mit Kritik an Corona-Politik

Am 18. Juni 2021 – Pressemeldung aus der UDE
Ergebnisse allein ungeeignet als Grundlage für Pandemie-Maßnahmen

Am 31. Mai 2021 veröffentlichten Forscher der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) im Journal of Infektion die Studie „The performance of the SARS-CoV-2 RT-PCR test as a tool for detecting SARS-CoV-2 infection in the population“.  Erstautor ist Prof. Dr. Andreas Stang, Direktor des Instituts für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (IMIBE) des Universitätsklinikums Essen.

„Die Forscher wiesen darauf hin, dass die Ergebnisse von PCR-Tests allein eine zu geringe Aussagekraft haben, um damit Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung zu begründen. Gemäß ihrer Untersuchung beweisen positive Testergebnisse nicht hinreichend, dass mit SARS-CoV-2 Infizierte andere Personen mit dem Coronavirus anstecken können. Zusammen mit Wissenschaftlern der Universität Münster und dem MVZ Labor Münster hatten sie zuvor rund 190.000 Ergebnisse von mehr als 160.000 Menschen dahingehend untersucht“.

Während der Pandemie wurden und werden die Ergebnisse von Corona-Tests mittels RT-PCR-Technik verwendet, um die Zahl der bundesweiten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Inzidenz) der letzten 7 Tage zu ermitteln. Also auch hier die Bezeichnung Inzidenz.

Dieser Inzidenzwert bildet für Bund und Länder wiederum eine wichtige Basis, um Anti-Corona-Maßnahmen zu begründen, zum Beispiel Kontaktbeschränkungen bzw. Ausgangssperren. Dies stellen die Forschungsteams aus Essen und Münster jedoch aufgrund ihrer Datenauswertung infrage. „Ein positiver RT-PCR-Test allein ist nach unserer Studie kein hinreichender Beweis dafür, dass Getestete das Coronavirus auf Mitmenschen auch übertragen können“, sagt Erstautor Prof. Dr. Andreas Stang, „Die am Ende errechnete Zahl von SARS-CoV-2 positiv Getesteten sollte daher nicht als Grundlage für Pandemiebekämpfungsmaßnahmen, wie Quarantäne, Isolation oder Lockdown, benutzt werden“.

Herr Prof. Stang begründet diese Einschätzung damit: „Liegt der Ct-Wert bei positiv Getesteten bei 25 oder höher, geht man derzeit davon aus, dass diese nicht mehr ansteckend sind, weil die Viruslast zu gering ist. Bei durchschnittlich etwa 60 % der Getesteten wurden solch hohe Ct-Werde nachgewiesen; In den Wochen 10 bis 19 waren es sogar 78 %, die sehr wahrscheinlich nicht mehr ansteckend waren. Auch das Abfragen von COVID-19 Symptomen bei Getesteten würde helfen, die Ergebnisse von RT-PCR-Tests besser bewerten zu können“.

Es würden 193.253 PCR-Tests von 162.457 Personen aus der Region Münster ausgewertet. Das entspricht einem Anteil von rund 80 % aller in der Region Münster 2020 durchgeführten PCR-Tests. Die lebenden Menschen sind im Hinblick auf Soziodemographie und Lebenserwartung der Gesamtbevölkerung Deutschlands sehr ähnlich. In den 8 Monaten hat die Teststrategie in Deutschland mehrfach gewechselt. Bei dieser Studie wurden alle PCR-Tests standardisiert in einem Labor und auf demselben Gerät durchgeführt!

Im Gegensatz zur Allgemeinheit: Es gibt keine standardisierten, zertifizierten PCR-Test und keine standardisierte und zertifizierte Laborverfahren! Also sind hier schon Fehlerquellen vorhanden bzw. möglich. Dann kommt noch die unterschiedliche Reinheit in den Labors und die Qualifikation der Mitarbeiter dazu!

Hier einige Werte aus der Studie aus dem Zeitraum vom 26. März bis 26. Dezember 2020:

                    Getestet         positive          %        Ct-Wert         Ct-Wert

                                               Tests                          < 25                <30

Alle                 162.457         4.164              2,6      40,6 %           69,6 %

Männer          70.043           1.981              2.8      42,0 %          69,6 %

Frauen           92.113            2165               2.4      39,4 %           69,5 %

An diesen Zahlen sieht man, dass mit Ct-Werten von <30 und darüber keine qualifizierte Aussage über eine Infektion, und darüber hinaus für unverhältnismäßige Maßnahmen gemacht werden kann. Es wird aber getan!

Herr Prof. Stang war in seinen Aussagen sehr mutig. Er und die Mitforschenden wurden auf diese Studie hin heftig angegriffen. Alles, was nicht in die politischen Entscheidungen passt, also auch Studien, wird niedergemacht. Das auch von anderen Wissenschaftlern. Nicht allein wegen dieser Studie. Viele Wissenschaftler sehen sich als Konkurrenten.

Es gibt gottseidank auch noch andere Wissenschaftler, die mit ihrem Wissen einen qualifizierten Beitrag zum PCR-Test leisten. Diese wiederrum versucht die Regierung und andere Wissenschaftler zu verunglimpfen und mundtot zu machen. TV und viele Printmedien tragen einen großen Anteil dazu bei. Seit einiger Zeit gibt es sogar von der Deutschen Pressagentur (dpa) ein dpa-correktiv. Wie krank muss es noch werden?

Die regierenden haben aber gemerkt, dass der Ct-Wert alleine nicht ausreicht um alle Anti-Corona-Maßnahmen, wie Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren, zu begründen und zu rechtfertigen. Nun wird auch die Hospitalisierung, die Anzahl der Betten, für Maßnahmen verwendet. Das kann aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Was wird noch in die Waagschale geworfen, um weitere Verschärfungen zu erreichen?. Ein Impfgesetz, also einen Impfzwang? Bei diesem mRNA-Impfstoff endet das dann im Gefängnis. Aber nicht weil sie Impfgegner sind, sondern weil diese Menschen denken, dass dieser Impfstoff bei ihnen Schaden anrichtet.  Niemand kann mit guten Gewissen sagen, dass diese Impfstoffe keine Langzeitschäden verursachen.

Studie publiziert am 31. Mai 2021 https://www.journalofinfection.com/article/S0163-4453(21)00265-6/fulltext

 

PCR-Test, Ct-Wert und Inzidenz

Es gibt nur eine Sittlichkeit, und das ist die Wahrheit,
es gibt nur ein Verderben, und das ist die Lüge.
Ernst Freiherr von Feuchtersleben

„Der PCR-Test gilt als das zuverlässigste Verfahren, um einen Verdacht auf eine Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 abzuklären“.

Das wird uns nun seit Monaten gesagt. Ich sage es wird uns vorgegaukelt! Die Bundesregierung beruft sich bei allen Entscheidungen zur „Corona-Pandemie“ auf den aus dem PCR-Test ausgelesenen Ct-Wert. Der Ct-Wert ist der Maßstab für den Inzidenzwert, also die Zahl derer, die von 100.000 Menschen  innerhalb der letzten 7 Tagen als positiv getestet wurden.

Diese Zahl der positiv getesteten Menschen ist für die Regierung dann der Beweis für eine Infektion, also der nachfolgenden Krankheit. Ist diese Handlungsweise der Regierung richtig? Ich sage nein, denn diese Argumentation ist nicht richtig! Ich begründe dies auch wie folgt:

„Die Inzidenz einer Krankheit in einer Bevölkerung wird im einfachsten Fall ausgewiesen als die Zahl der Neuerkrankungen, die in einem Jahr pro 100.000 Menschen auftreten. Sie ist neben der Prävalenz – dem Anteil der Kranken in einer Bevölkerung – ein Maß für die Mortalität in einer Bevölkerung“.
nach Wikipedia „Inzidenz“ vom 23.12.2021

Ob die Regierung die „Inzidenz“ der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner nimmt oder für ein ganzes Jahr, spielt bei unserer Betrachtung keine Rolle. Es ist nur eine andere Zahl. Wichtig ist der Vergleichszeitraum.

Die Regierung nimmt also die Zahl der positiv getesteten Menschen, nennt diese Zahl dann „Inzidenz“, und trifft dann auf Grund dieser „Inzidenz“ alle Entscheidungen zu dieser „Pandemie“? Obwohl der Begriff „Inzidenz“ in der Wissenschaft als die Zahl der Neuerkrankungen in einem bestimmten Zeitraum gilt! Eine Neuerkrankung kann ich doch nur feststellen, wenn ich mit dem PCR-Test einen hohen Ct-Wert festgestellt habe und darauf hin diesen Menschen untersuche. Eine Untersuchung findet doch in der Form statt, dass ich das vermutete Virus isoliere und dann festselle ob dieser Mensch infektiös oder schon krank ist!

Wie kann sich eine Regierung bei diesen klar definierten Begriffen täuschen? Wer in der Regierung trifft Entscheidungen, wie ich was definiere? Ist das die gesamte Regierung oder hat die Regierung diese Entscheidungen an den Gesundheitsminister, damals Herr Jens Spahn, oder an das Robert-Koch-Institut, an Herrn Wieler, delegiert?

Diese Entscheidungen hatten und haben immer noch weitreichende Folgen. Die Folgen daraus sind bekannt. Ich gehe auf die Folgen in einem anderen Beitrag ein. Denn diese Entscheidungen, und die daraus resultierenden Folgen, werden auch in den nächsten Monaten nicht enden. In Deutschland hat die Regierung gewechselt, aber die Entscheidungen heute, oder in den nächsten Monaten werden die gleichen, oder noch schärfer sein. Es ist wie mit dem neuen Wein in alten Schläuchen. Ich habe ein Thema für einen Beitrag in „Gesellschaft“ entdeckt!

Am 13. juni 2021 erschien in der Sächsischen Zeitung der Artikel:
„Darum geht es nicht mehr nur um die Inzidenz. In der Corona-Politik deutet sich ein Kurswechsel an. Als Kennziffer verliert die Zahl der „Neuinfektionen“ an Bedeutung“.
In diesem Artikel spricht man von „Neuinfektionen“ pro 100.000 Menschen als wesentliche Richtschnur für politische Entscheidungen. Das ist nun der Kipppunkt. Die „Inzidenz“ ist nun nicht mehr die alleinige Richtschnur. Es sind hier also nicht mehr die positiv Getesteten und der Ct-Wert mit der „Inzidenz“, sondern es werden daraus bewiesene „Neuinfektionen“.

Nun ist die „Hospitalisierung als zusätzlicher Leitindikator“ für die Politiker wichtig geworden- Wichtig ist nun auch die Anzahl der im Krankenhaus behandelten Corona-Patienten. Begründet wird diese Entscheidung mit der Immunisierung durch dir Impfung mit den mRNA-Impfstoffen.

Welche Begründungen und Begriffe müssen in Zukunft noch eingeführt oder geändert werden, um die vergangenen und zukünftigen Handlungen der Regierung zu rechtfertigen?

Unter Coroan -Bundestag –  werde ich einen Beitrag über die Fragestunde im Bundestag am 23. Juni 2021 schreiben. Ein Abgeordneter hatte die damalige Bundeskanzler*in, Frau Angela Merkel, nach ihrer Meinung zu einer Studie des Herrn Prof. Dr. med. Andreas Stang gefragt. Herr Prof. Stang hat sich in dieser Studie mit der Aussagekraft des PCR-Test auf das Infektionsgeschehens beschäftigt.