Wie wahrscheinlich sind weiße Weihnachten?

Über das Klima wird viel berichtet. 97 % der Wissenschaftler behaupten, dass das heutige Klima menschengemacht ist. Das hat auch die frühere Umweltministerin Swenja Schulze behauptet, inzwischen sollen das ja schon 100 % sein. Sie hat diese Aussage von dem Amerikaner Cook ed. al. ungeprüft übernommen. Aber dazu in einem anderen Beitrag.

Aber bleiben wir bei dem Thema Weiße Weihnachten. Ja, ich kann mich als Kind auch erinnern, dass wir Weiße Weihnachten hatten. Aber hatten wir alle Jahre weiße Weihnachten? Ich kann mich auch daran erinnern, dass zu Weihnachten kein Schnee lag! Das war auch in meiner Kindheit so.

Wenn nun an Weihnachten, oder davor und danach, es keinen Schnee gibt, dann ist das Klima daran schuld. Wie immer, wenn etwas anders ist als es einmal war, dann ist es das Klima! Niemand bestreitet, dass sich das Klima geändert hat, denn es hat sich immer wieder geändert und es wird sich auch in Zukunft ändern! Nun, kann es sein, dass es das Klima ist, wenn es regnet oder schneit, oder nicht schneit und nicht regnet? Nein, es nicht das Klima, es ist das Wetter! Ja, das Wetter will nicht so sein wie die Klimawissenschaftler das Klima modellieren. Gottseidank lässt sich das Wetter nicht modellieren!

Ich habe schon vor einiger Zeit recherchiert und bin auf diese Grafik in der Sächsischen Zeitung vom 22. Dezember 2019 gestoßen.

Nach dieser Grafik hatten wir hier in Dresden von 1935 bis 2019 innerhalb von 85 Jahren nur in 24 Jahren Schnee. Wenn ich mich richtig erinnere hatten wir im Jahr 2020 und 2021 nur 3 Wochen Schnee. Wenn ich die beiden Jahre 2020 und 2021 dazu nehme, dann hatten wir In 18 Jahren bis 9 cm Schnee und in 8 Jahren über 10 cm. Also von 87 Jahren hatten wir nur in 26 Jahren Schnee, das sind nur rund 30 %. Ist das viel? Ich sage nein! Allerding war der Winter 1962/63 schon schlimm. Temperaturen mit minus 29 Grad waren keine Seltenheit. Der Winter 1986 war schneereich und sehr kalt. Der Diesel hat ausgeflockt und die Filter und Leitungen verstopft. Ich habe machen LKW und PKW mit diesem Phänomen defekt liegen gesehen.

Wenn man die Statistik für den ersten Weihnachtsfeiertag anschaut, dann sieht es zu anderen Städten nicht recht viel besser aus. In München waren es 25 Jahre, in Berlin 16 Jahre, in Hamburg 12 und in Frankfurt nur 12 Jahre. Alle Jahre werden Wetterexperten gefragt, ob es weiße Weihnachten gibt oder nicht. Das werden sie schon Wochen vorhergefragt. Niemand kann dazu eine Antwort geben. Wettervorhersagen auf eine Zeit von Wochen ist unmöglich. Ich kann mir sogar vorstellen, dass sogar Meteorologen sagen es ist „Schwachsinn“, wenn jemand etwas anderes behauptet. Es bestätigt sich wieder, was die Statistik sagt. Auch in 2021 ist Schnee am Heiligabend oder den Weihnachtsfeiertagen ist in Dresden die Ausnahme. Wie immer ist das Klima daran schuld, wir haben einen Schuldigen!

Wieder so ein „Schwachsinn“, wie die Meteorologen sagen würden!

 

 

Ich wiederhole mich: ich bin kein Klimawissenschaftler, kein Klimaskeptiker …… und auch kein Klimaleugner! Ich bin ein Mensch!

Das Klima hat sich in der Geschichte der Erde immer wieder verändert. Wer wird das wohl leugnen?

Ich bemerke immer wieder, dass die Veränderung des Klimas als „Klimawandel“ bezeichnet wird. Im Duden wird Wandel u. a. so erklärt:

  • ein allmählicher, rascher, plötzlicher, radikaler Wandel
  • ein Wandel der Ansichten, im Bewusstsein
  • politischer, sozialer, technologischer Wandel.

Wenn ich es richtig sehe, treffen alle drei Erklärungen auf den „Klimawandel“ zu.

Wenn ich es richtig deute, was ich im TV, in den Print-Medien und in den Publikationen der betreffenden Ministerien und Ämtern lese, beginnt dieser Klimawandel etwa ab 1850 A.D. Ja, und auch die Forschungs-Institute und Lobbygruppen nicht zu vergessen.

Ich lese immer wieder: Die Temperaturen waren in diesem Jahr noch nie so hoch seit deren Aufzeichnung, die Durchschnittstemperatur ist wieder um ….. gestiegen, der Meeresspiegel steigt, die Gletscher schmelzen weltweit, Inseln im Pazifik werden überspült werden, verheerende Waldbrände (wie gerade in Australien), …… und so weiter und so weiter …..

Die Temperatur wird bis 2100 A. D. um 1,5 bis 5 Grad steigen, der Meeresspiegel wird bis 2100 A. D. um 1 bis 4 Meter steigen ….. usw. usw. usw. ….. so und vieles andere sagen Klima-Prognosen, nein Szenarien voraus. Ja, es sind Szenarien, denn eine Prognose kann ich nur nach feststehenden Tatsachen machen. Aber was wir vorgesetzt bekommen, sind Szenarien nach Modellen. Ja, Modellen aus Hochleistungs-Computern, in die Mitarbeiter von Instituten Werte eingeben. Aus diesen Werten leiten dann Wissenschaftler ihre Szenarien ab.

Die Weltmeere waren einer aktuellen Analyse zufolge im vergangenen Jahr so warm wie nie zu vor seit Beginn der globalen Erfassung. Die Meerestemperatur bis in zwei Kilometer Tiefe habe im vergangenen Jahr (2019) um 0,075 Grad über dem Durchschnitt von 1981 bis 2010 gelegen. Ja, sie lesen richtig! 75-tausendstel Grad Celsius, also drei Stellen hinter dem Komma! Und das über der Durchschnitts-Temperatur für den Zeitraum von 29 Jahren! Dies ist nachzulesen in dem Artikel von Andreas Landwehr (dpa) „Meere deutlich wärmer“ in der „Sächsischen Zeitung“ (1) vom 15.01.2020.

Klettere die globale Durchschnittstemperatur in den kommenden 2000 Jahren auf der Erde um ein Grad Celsius, seien weltweit 40 Kulturstätten unmittelbar vom Wasser bedroht, berichten Wissenschaftler. „Wenn wir den Klimawandel nicht begrenzen, werden die Archäologen der Zukunft einen großen Teil unseres Kulturerbes in den Meeren suchen müssen“. Die Wissenschaftler haben am Computer für einen Zeitraum von 2000 Jahren die Entwicklung des Meeresspiegels modelliert. Ja, Sie lesen richtig: Modellierung und die daraus abgeleitende Szenarien für einen Zeitraum von 2000 Jahren! Soll dies ein Witz sein, nein das ist kein Witz, sondern ein „Szenarium“!

Klimaforscher Anders Levermann vom PIK (2) warnte vor den Auswirkungen auf die Menschheit: „Die globale Durchschnittstemperatur hat sich bereits um 0,8 Grad gegenüber vorindustrieller Zeit erwärmt (1850 A. D. ?). Steigen unsere Treibhausgasemissionen weiter an wie bisher, müssen wir zum Ende des Jahrhunderts (also 2100 A.D.) mit einer Erwärmung um bis zu fünf Grad rechnen“.

Das war nachzulesen in dem Artikel „Klimawandel versenkt Kulturerbe“ Gudrun Janicke (dpa) in der „Sächsischen Zeitung“ vom 05.03.2014. Ja, vom 15.03.2014!!!!

Bemerkung des Autors: Zur Erhöhung der globalen Durchschnitts-Temperatur um 0,8 Grad Celsius hat die Erde 160 bis 170 Jahre gebraucht. Diese, von Herrn Anders Levermann scenierten 5 Grad Temperaturerhöhung bis 2100, braucht also nur ca. 80 Jahre? Wie soll das geschehen? Ich, und sicher auch andere Menschen, fragen sich sicher, wie Herr Levermann dies errechnet hat. Nein, wie Herr Levermann dies modelliert hat! Hat sich denn die Durchschnitts-Temperatur in den letzten 10 Jahren erhöht, wenn ja, um wieviel zehntel- oder hundertstel Grad?

Was sind das alles für schreckliche Nachrichten! Diese und andere Horror-Nachrichten erreichen uns fast jeden Tag!

Auf die Globale Durchschnitts-Temperatur komme ich sicher in einem späteren Beitrag zurück!

Aber: Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst! (Albrecht Müller)

(1) Sächsiche Zeitung: DDV Mediengruppe GmbH Co KG Dresden, 60 % Gruner und Jahr (100 % Bertelsmann), 40 % Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH, Berlin (SPD)
(2) PIK: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Potsdam